Liebe Leserin, lieber Leser,
Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesundes Jahr 2012 und melden uns mit der 42. Ausgabe unseres Online-Newsletters.

Ihr Redaktionsteam


Übersicht

  1. Aktuelles aus der Landesvereinigung für Gesundheit
    und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG & AFS)
  2. Veranstaltungen der LVG & AFS
  3. Veranstaltungen anderer Organisationen
  4. Ausschreibung von Wettbewerben
  5. Aus der Politik
  6. Berichte und Studien
  7. Broschüren und Informationsmaterial
  8. Medien

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1. Aktuelles aus der LVG & AFS

Beziehungsweise gesund – Impu!se 73 ist erschienen
Unsere aktuelle Zeitschrift für Gesundheitsförderung widmet sich dem Themenkomplex „Soziale Beziehungen und Gesundheit“. Die Autorinnen und Autoren erörtern in diesem Zusammenhang unter anderem soziale Netzwerke, Patchwork-Familien und neue Beziehungsformen in Zusammenhang mit Gesundheit.
www.gesundheit-nds.de/CMS/images/stories/PDFs/LVG-Newsletter-Nr73-Web.pdf

Neue Mitarbeiterinnen in der LVG & AFS
Seit dem 01.12.2011 arbeitet Claudia Kwirand in der LVG & AFS Nds. e. V. im Bereich Evaluation und Praxisforschung. Ihr Masterstudium an der Universität Bremen mit dem Schwerpunkt Gesundheitsförderung und Prävention wird sie in der ersten Jahreshälfte 2012 abschließen. Zu ihren Arbeitsbereichen gehört die Evaluation des Programmbereiches „Hunger in Deutschland“ von der Kinderhilfsorganisation „Children for a better world“. Im Rahmen dieses Programmes werden Einrichtungen in sozialen Brennpunkten in Deutschland gefördert, die warme Mittagstische für Kinder und Jugendliche anbieten. Desweiteren ist sie an der Evaluierung des beim Verein ambet e. V. in Braunschweig angesiedelten Projektes FIDEM beteiligt. FIDEM steht für: Frühzeitige Interventionen in der hausärztlichen Versorgung Demenzkrankter durch Implementierung nichtärztlicher Beratungs- und Unterstützungsangebote im Rahmen der Pflegeversicherung.

Nicole Tempel ist seit dem 01.01.2012 neue Mitarbeiterin in der LVG & AFS Nds. e. V. Bis Ende 2011 war sie als Fachreferentin in der Landesvereinigung für Gesundheit Bremen e. V. und als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld tätig. In der LVG & AFS Nds. e. V. liegen ihre Arbeitsfelder in der „Evaluation von Beratungsangeboten für Familien und Senioren in Niedersachsen“ und im „Beratungsservice Gesundheitsmanagement“.

Claudia Kwirand: tiny.cc/cxd7p
Nicole Tempel: tiny.cc/tsjgw

1. Niedersächsischer Gesundheitspreis 2011
Am 01. Dezember 2011 wurde der Niedersächsische Gesundheitspreis verliehen. Hintergrund war die Ausschreibung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, des AOK Niedersachsen und der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen. 101 Bewebungen, die Beispiele guter Praxis identifizieren, gingen bei der LVG & AFS ein und wurden von einer fachkundigen Jury begutachtet. Zehn Projekte wurden prämiert.
www.gesundheitspreis-niedersachsen.de

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2. Veranstaltungen der LVG & AFS

Gesund und aktiv älter werden – Handlungsfelder und Herausforderungen
24. Januar 2012, Berlin
Die Bundeskonferenz, die im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stattfindet, zeigt Handlungsmöglichkeiten und Potenziale auf, um die Erhaltung und Förderung der Gesundheit, der Selbstständigkeit und der aktiven Teilnahme älterer Menschen am gesellschaftlichen Leben zu unterstützen.
www.gesundheit-nds.de/CMS/index.php/veranstaltungen/198-gesund-und-aktiv-aelter-werden

Niedersachsen Forum „Alter und Zukunft“ – Gesundheit im Alter
30. Januar 2012, Wolfenbüttel
Das Niedersachsen Forum Alter und Zukunft 2012 läutet die niedersächsischen Aktivitäten zum Europäischen Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen ein. Der Schwerpunkt dieser Auftaktveranstaltung liegt auf dem Thema Gesundheit im Alter. Dazu gehören Aspekte der körperlichen und geistigen Herausforderung etwa durch ehrenamtliches Engagement. Sich aktiv und interessiert mit jüngeren Generationen und ihren Lebensentwürfen auseinanderzusetzen, trägt ebenfalls zur Gesundheit im Alter bei.
www.gesundheit-nds.de/CMS/index.php/veranstaltungen/201-ndsforum-gesundheitimalter

Weniger ist mehr – Rauchfreiberatung durch Familienhebammen
06. Februar 2012, Hildesheim
Das Projekt „Weniger ist mehr“, das gemeinsam mit dem Niedersächsischen Hebammenverband e. V., dem Netzwerk Frauen Aktiv Contra Tabak e. V. (FACT) und der Stiftung Eine Chance für Kinder durchgeführt wird und von der Bundesdrogenbeauftragten gefördert wird, hat das Ziel, Familienhebammen für die Rauchfreiberatung von Schwangeren und jungen Müttern zu schulen und die Umsetzung zu erproben. Die Abschlusstagung stellt die Ergebnisse vor.
www.wenigeristmehr.org

Früh übt sich – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kindertagesstätten im Spannungsfeld zwischen der Arbeit mit den Kindern und den Eltern
23. Februar 2012, Hannover
Die landesweite Fachtagung, die gemeinsam mit dem Bildungswerk ver.di in Niedersachsen e. V. organisiert wird, richtet sich an verantwortliche Fachkräfte in Kindertagesstätten, Kindergärten und Horte sowie an andere Professionelle aus den Bereichen Erziehung, Gesundheit, Soziales und Bildung. Ziel der Tagung ist es, Erkenntnisse der Neurobiologie, der Emotionsforschung und gelungene Beispiele der praxisnahen Umsetzung von Beratungsleistungen aufzuzeigen und die Fachkräfte im Alltag bei ihren komplexen Arbeitstätigkeiten zu unterstützen.
www.gesundheit-nds.de/CMS/index.php/veranstaltungen/202-fruehuebtsich

Sport und Alkohol – geht das nur zusammen?
28. Februar 2012, Paderborn
Der Thementag des Arbeitskreises Gesundheitsfördernde Hochschulen in Kooperation mit dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband und der Universität Paderborn befasst sich damit, warum der Konsum von Alkohol so eng mit dem Sporttreiben verbunden ist und wie eine gesundheitsfördernde Hochschule damit umgehen kann.
www.gesundheitsfoerdernde-hochschulen.de

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3. Veranstaltungen anderer Organisationen

Wer rastet, der rostet!
25. Januar 2012, Güstrow
Die Fachtagung der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. findet im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung „Gesund und aktiv älter werden“ statt. Ziel der Veranstaltung ist, das Thema Gesundheit und Aktivität im Alter aus den unterschiedlichsten Perspektiven zu betrachten, den Austausch zwischen verschiedenen Akteuren aus dem Bereich Gesundheit anzuregen und einen Beitrag zum Umgang mit dem demografischen Wandel zu leisten.
tiny.cc/z3lu1

Leben trotz(t) Demenz – Von der guten Begleitung demenzerkrankter Migrantinnen und Migranten
26. Januar 2012, Hannover
Die Fachtagung der Städtischen Alten- und Pflegezentren findet in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Hannover und dem Runden Tisch „Alter und Migration“ statt. Sie informiert über das Krankheitsbild Demenz, zeigt durch Praxisbeispiele, wie eine gute Begleitung von demenzerkrankten Migrantinnen und Migranten in Hannover gelingen kann.
tiny.cc/5fa9l

Die Glücksspielsucht-Forschung der Bundesländer
02.-03. Februar 2012, Hamburg
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Rechtmäßigkeit des Glücksspielmonopols der Bundesländer ist das Thema „Pathologisches Glücksspielen“ in den Fokus der Fachöffentlichkeit gerückt. Dabei wurde deutlich, dass das Wissen um das Glücksspielen und die damit in Zusammenhang stehenden Problematiken vergleichsweise gering sind. Auf der Fachtagung des Zentrums für interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg werden ausgewählte Projekte aus diesem Bereich vorgestellt und ihre Ergebnisse in Hinblick auf möglichen Konsequenzen für Prävention, Hilfe und Politik diskutiert.
www.zis-hamburg.de/veranstaltungen/weitere-veranstaltungen/

Frühe Kindheit – Brücken bauen: Wissenschaft und Praxis im Dialog
02.-04. Februar 2012, Basel, Schweiz
Die Jahrestagung der Gesellschaft für die seelische Gesundheit in der frühen Kindheit befasst sich beispielsweise mit der Bedeutung früher Beziehungserfahrungen auf die Gene und die neurobiologische Entwicklung des Kindes oder mit der Rolle der „Familien-Ergänzung“ Tagesbetreuung für eine gesunde Entwicklung und frühe Bildung.
www.gaimh.org/aktivitaeten/jahrestagung-basel-2012.html

Gesundheitliche Chancengleichheit in Kindertageseinrichtungen
06. Februar 2012, Cham
Wie können pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen zur gesundheitlichen Chancengleichheit für alle Kinder beitragen? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Tagung der Arbeitsgruppe des Regionalen Knotens Bayern in der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e. V. zur Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten.
www.lzg-bayern.de/tl_files/catalog_upload/r/rk_fachtagung_120206_cham.pdf

Grenzen wahrnehmen – respektieren – überwinden
15.-18. Februar 2012, Basel, Schweiz
Die 2. Dreiländertagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Psychosomatische Frauenheilkunde / Gynäkologie und Geburtshilfe will die Auseinandersetzung mit dem Thema „Grenzen“ befördern. Dabei soll ganz im Sinne der Psychosomatik auch ein Schwerpunkt auf dem Brückenschlag zwischen psycho- und pharmakotherapeutischen Ansätzen liegen, so zum Beispiel, was die Behandlung chronischer Blasenleiden anbelangt. Im Zusammenhang mit der Verhütung wird darüber hinaus die Bedeutung von Kommunikation und Beratung ein Thema sein. Die vier Themenkreise der Plenarreferate werden lauten: Geburt als Grenzerfahrung, schöne neue Arbeitswelt, Gender / Sex – eindeutig, zweideutig, vielseitig sowie Lebenszyklen.
kongress2.imk.ch/dgpfg2012/Home?language=de

Psychotherapie kann mehr
27. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie e. V.
01.-04. März 2012, Berlin
Der Kongress zeigt mit seiner Themenvielfalt auf, dass Psychotherapie in Beziehung zu anderen wichtigen Forschungs- und Arbeitsfeldern steht: Psychotherapie kann mehr in physiologische und neurobiologische Prozesse eingreifen, als man lange dachte. Psychotherapie kann mehr bewirken, wenn die Lebenswelten der zu behandelnden Menschen umfassender in die psychotherapeutische Arbeit einbezogen werden oder indem sie über die Reduktion von Symptomen hinauswirkt. Diese und weitere Facetten werden auf dem Kongress anhand von neuen Ansätzen beleuchtet.
www.dgvt.de

17. Kongress Armut & Gesundheit
09.-10. März 2012, Berlin
Unter dem Motto „Prävention wirkt!“ findet der 17. Kongress Armut und Gesundheit in der Technischen Universität Berlin statt. Der Kongress bietet Raum für Beiträge aus Wissenschaft, Praxis und Gesundheitspolitik. Vorgestellt und diskutiert werden aktuelle Erkenntnisse zu Wirksamkeit und Qualitätsentwicklung in der Prävention und Gesundheitsförderung sowie lokale und (inter)nationale Strategien. Im Mittelpunkt stehen dabei erfolgreiche Konzepte der Prävention und Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten - von der Projektentwicklung über die breit angelegte Umsetzung bis hin zur Evaluation.
www.armut-und-gesundheit.de

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4. Ausschreibung von Wettbewerben

Vorbildliche Praxis 2012
Bereits zum sechsten Mal schreibt der BKK Bundesverband, Mitglied im Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“, den Preis für vorbildliche Gesundheitsförderung aus. Das diesjährige Thema lautet „Nicht erkrankt und doch betroffen – Unterstützungsangebote für Angehörige von Demenzkranken“. Einrichtungen und Institutionen können mit ihren Angeboten und Projekten zur Unterstützung pflegender Angehöriger von Demenzkranken noch bis zum 05. Februar 2012 an dem bundesweiten Wettbewerb teilnehmen.
www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/bkk-preis-2012/

Junge Pflege Preis 2012
Bereits zum vierten Mal schreibt der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe den Junge Pflege Preis aus. Unter dem Motto „STOPP! Jetzt pflege ich mich selbst“ werden alle Auszubildenden der Altenpflege, der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie der Gesundheits- und Krankenpflege aufgerufen, Ideen und Projekte einzuschicken, wie die Selbstpflege von Pflegenden aussehen soll. Eine Registrierung ist bis 01. Februar 2012 möglich, Einsendeschluss der Wettbewerbsbeiträge ist der 01. April 2012.
junge-pflege.de/index.php?option=com_content&view=article&id=78&Itemid=82

Ideenkraft trifft Wissenschaft
Das EU-Wirtschaftsförderungsprojekt Innovations-Inkubator Lüneburg sucht Unternehmen mit interessanten Projektentwürfen zum Thema „Erfolgsfaktor Gesundheit“. Bis zum 31. Januar 2012 haben Unternehmen Gelegenheit, ihre Wettbewerbsunterlagen einzureichen. Darin können sie ihre Fragestellungen zum Thema Gesundheit benennen und einen ersten Lösungsansatz formulieren. Die vier Unternehmen mit den besten Ideen erhalten die Chance an einem Leuphana-Projekt-Tag teilzunehmen. Dort entwickeln sie ihre Lösungsidee gemeinsam mit Expertinnen und Experten weiter. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zudem am 1. März 2012 zu einer Abendveranstaltung zum Thema Gesundheit im Unternehmen eingeladen.
tiny.cc/bec3n

„Ich kann was!“
Jedes Jahr werden engagierte Projekte und Einrichtungen in ganz Deutschland gesucht, die sich für den Kompetenzerwerb von Kindern und Jugendlichen zwischen 9 und 14 Jahren stark machen. Die „Ich kann was!“-Initiative fördert Projekte, in denen Kinder und Jugendliche individuelle Fähigkeiten erproben und vertiefen können und dadurch persönliche wie berufliche Perspektiven entwickeln. Insbesondere Projekte, die sich an junge Menschen aus einem sozial schwierigen Umfeld richten, können sich für eine Unterstützung ihrer Arbeit bewerben. Die diesjährige Ausschreibung startet am 01. März 2012.
www.initiative-ich-kann-was.de/index.php?id=ausschreibung

Fahrradfreundliche Kommune
Das Land Niedersachsen vergibt zum 11. Mal den Landespreis für vorbildliche Lösungen und Initiativen zur Erhöhung des Radverkehrsanteils in den Kommunen. Am Wettbewerb können Städte, Gemeinden und Landkreise sowie die Region Hannover teilnehmen. Gesucht werden dieses Jahr fahrradfreundliche Konzepte zum „Fahrradparken“. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 29. Februar 2012.
tiny.cc/db8tq

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5. Aus der Politik

Sexuelle Übergriffe in Therapie und Beratung werden immer noch tabuisiert
Sexuelle Übergriffe und Grenzverletzungen in Therapie und Beratung sind – allen Aufklärungsbemühungen in den vergangenen Jahrzehnten zum Trotz – immer noch ein Tabu-Thema. Dies stellten die Teilnehmenden der Fachtagung „Sexuelle Übergriffe in Therapie und Beratung – Kunstfehler! Und was folgt daraus?“ in Hannover übereinstimmend fest. Sie fordern zum einen niedrigschwellige, kostenlose Beratungsmöglichkeiten für betroffene Patientinnen und Patienten sowie zum anderen einen professionellen Umgang mit dem Thema in der eigenen Zunft. Die Tagungsteilnehmenden verabschiedeten eine Erklärung zum Thema mit weiteren Forderungen.
www.dgvt.de

Europäisches Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012
Der Europäische Rat hat gemeinsam mit dem Europäischen Parlament das Jahr 2012 zum Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen ausgerufen. Ziel des Europäischen Jahres ist es, die Schaffung einer Kultur des aktiven Alterns in Europa zu erleichtern, deren Grundlage eine Gesellschaft für alle Altersgruppen bildet. Daher werden die Mitgliedstaaten, ihre regionalen und lokalen Behörden, die Sozialpartner, die Zivilgesellschaft und die Wirtschaft dazu angehalten und dabei unterstützt, ein aktives Altern zu fördern und mehr zu unternehmen, um das Potenzial der rasch wachsenden Bevölkerungsgruppe der Menschen im Alter von Ende 50 und älter zu mobilisieren.
www.ej2012.de

Versorgungsstrukturgesetz in Kraft
Zum 01. Januar 2012 ist das Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (VStG) in Kraft getreten.

Das GKV-Versorgungsstrukturgesetz im Wortlaut und eine Datenübersicht des Bundesgesundheitsministeriums:
www.bmg.bund.de/krankenversicherung/gkv-versorgungsstrukturgesetz.html

Was ändert sich für den Gemeinsamen Bundesausschuss durch das Versorgungsstrukturgesetz?
www.g-ba.de/institution/auftrag/gkv-vstg/

Dem ambulante Versorgungslücken e. V. gelang eine Optimierung im Versorgungsstrukturgesetz bezüglich der ambulanten und poststationären Versorgung mit Haushaltshilfen.
tiny.cc/73zcr

Welche Auswirkungen das Gesetz auf die ambulante Versorgung haben wird, ist Thema einer Konferenz am 31. Januar 2012 in Berlin.
tiny.cc/tq5xp

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6. Berichte und Studien

Erste vergleichende Studie zwischen außerklinischer und klinischer Geburt
Außerklinische Einrichtungen, die von Hebammen geleitet werden, stehen Krankenhäusern in Sachen Qualität und Sicherheit bei Geburten in nichts nach. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes und verschiedener Hebammenverbände. Erstmals für Deutschland wird darin die Versorgungsqualität von Krankenhäusern mit den von Hebammen geleiteten Einrichtungen wie Geburtshäusern, Hebammenpraxen und Entbindungsheimen verglichen.
Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbands: tinyurl.com/84zum99
Pressemitteilung des Bunds freiberuflicher Hebammen Deutschlands e. V.: tiny.cc/ywyhx

BARMER GEK Pflegereport 2011
Der Pflegereport 2011 ist mit dem Schwerpunktthema „Zusätzliche Betreuungsleistungen für Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz“ im November 2011 erschienen. Es ist die vierte umfassende Bestandsaufnahme zum Bereich Pflege in Deutschland von der BARMER GEK. So wird die Nutzung zusätzlicher Betreuungsleistungen von Demenzerkrankten mehrheitlich positiv erlebt, diese Angebote sind jedoch noch zu wenig bekannt. Auch fehlende Akzeptanz durch die Pflegebedürftigen spielt eine Rolle.
tiny.cc/l1vx7

2. Österreichischer Männerbericht
In Österreich hat das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz den 2. Österreichischen Männerbericht vorgelegt. In einem pragmatisch ausgerichteten Ansatz werden im Bericht Studien präsentiert, die aktuelle Entwicklungen in Bezug auf Männergesundheit behandeln. Es werden verschiedene gesellschaftliche, politische und ökonomische Bereiche dargestellt, die sich weitgehend an einem typischen Lebenslauf orientieren. Zentrale Themen sind Familie, Schule, Beruf, Freizeit sowie gesundheitsbezogenes Verhalten. Weitere Kapitel behandeln Themen wie Erfahrungen mit Kriminalität und Gewalt, die gesellschaftliche und politische Partizipation sowie die Situation spezialisierter Unterstützungs- und Beratungsangebote für Männer.
www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/III/III_00279/imfname_236879.pdf

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7. Broschüren / Informationsmaterial

Reden ist Gold, Kommunikation nach einem Zwischenfall
Bei unerwünschten Ereignissen und Behandlungsfehlern sind eine gute Kommunikation und ein professioneller Umgang mit den Betroffenen und Beteiligten zwingend notwendig. Eine Broschüre des Aktionsbündnises Patientensicherheit e. V gibt Anregungen wie die Kommunikation nach Zwischenfällen in der Medizin und Praxis verbessert werden kann. Sie richtet sich an Ärzte und Ärztinnen in Klinik und Praxis, Pflegende, Angehörige und Verwaltungsmitarbeitenden.
www.aktionsbuendnis-patientensicherheit.de/apsside/Reden_ist_Gold_final.pdf

Rückenwind – Was Studis gegen Stress tun können
Studierende klagen über hohe Prüfungslast, zu hohe Anforderungen und Massenstudium. Versagensängste, psychische Störungen und Studienabbrüche nehmen zu. Der Konsum von Antidepressiva bei Studierenden ist gestiegen. Das Studium ist zu einem Stresstest geworden. Die Sammlung informativer Texte des Karlsruher Institutes für Technologie und der Techniker Krankenkasse ist ein Disziplinen übergreifender Stressratgeber, der verschiedene Ansätze, Erfahrungen und Studien vieler Autorinnen und Autoren zusammenstellt sowie hilfreiche Tipps zum Umgang mit Stress für Studierende und Hochschulen beinhaltet.
www.hoc.kit.edu/rueckenwind.php
tiny.cc/7aybh

Handlungsempfehlungen des Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ zur Stärkung von Kindern in belasteten Lebenslagen
In den vergangenen sieben Jahren hat der Kooperationsverbund Kenntnisse und Erfahrungen dazu gesammelt, wie Kinder und Jugendliche in schwieriger sozialer Lage gesünder aufwachsen können. Er hat dieses Handlungswissen ausgewertet und die Umsetzung unterstützt. Diese Erfahrungen sind nun gebündelt in einer Broschüre veröffentlicht worden. Die Handlungsempfehlungen richten sich an politische Entscheidungsträger, insbesondere in den Kommunen, und an alle, die gesundes Aufwachsen unterstützen können.
tiny.cc/pf88r

Bewegt abnehmen
M.O.B.I.L.I.S. steht für multizentrisch organisierte bewegungsorientierte Initiative zur Lebensstiländerung in Selbstverantwortung. Dieses Konzept ist ein interdisziplinäres Schulungsprogramm zur Therapie der Adipositas. Es richtet sich gezielt an stark übergewichtige Erwachsene mit einem Body-Mass-Index von 30-40 kg/m2, die abnehmen wollen und zugleich bereit sind, ihren Lebensstil engagiert und dauerhaft zu verändern. Bundesweit in zahlreichen Städten werden die M.O.B.I.L.I.S.-Gruppeninterventionen in den Bereichen Bewegung, Ernährung sowie Psychologie und Pädagogik angeboten.
www.mobilis-programm.de

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8. Medien

Pflegestützpunkte in Deutschland
Mit der Pflegestützpunkt-Datenbank will die Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege Rat- und Hilfesuchende bei der Suche nach wohnortnaher Beratung und Betreuung unterstützen und darüber hinaus mehr Transparenz in die aktuell unübersichtliche Landschaft der Pflegestützpunkte bringen. In der Datenbank befinden sich die Kontaktdaten der bundesweitern Pflegestützpunkte.
psp.zqp.de/search.php

Faktencheck Gesundheit
Im Faktencheck Gesundheit untersucht die Bertelsmann Stiftung mit Hilfe von Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitswesen die deutsche Gesundheitsversorgung. Der im September 2011 veröffentlichte erste Faktencheck „Regionale Unterschiede in der deutschen Gesundheitsversorgung“ gibt einen Überblick darüber, wie stark sich Gesundheitsversorgung von Region zu Region unterscheidet. Für 16 Indikatoren – von der Kaiserschnittrate bei der Geburt bis zu Krankenhausaufenthalten am Lebensende – stehen interaktive Karten zur Verfügung. Dafür wurden Daten des Statistischen Bundesamts ausgewertet.
faktencheck-gesundheit.de

TV- und Kino-Spots der BZgA mit Filmpreisen ausgezeichnet
Zwei aktuelle Aufklärungsspots der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben beim diesjährigen Meisterwettbewerb Corporate Media Auszeichnungen gewonnen. Die Spots „Hausparty“ (zur Alkoholprävention) und „Fischen“ (zur Aidsprävention) sind mit den Prädikaten „Award of Master“ beziehungsweise „Master of Excellence“ ausgezeichnet worden. „Fischen“ erhielt zusätzlich den „Award of Master“ für die beste Public-Information-Lösung.
Pressemitteilung der BZgA: www.bzga.de/presse/pressearchiv/?jahr=2011&nummer=712
Spot „Hausparty“: tiny.cc/81j83
Spot „Fischen“: tiny.cc/8er0p

Medizin der Zukunft
Wie wird das Gesundheitssystem Niedersachsens in 20 oder 30 Jahren aussehen? Im Beitrag des NDR-Magazins Hallo Niedersachsen werden verschiedene Zukunftsszenarien diskutiert und aufgezeigt, dass das Gesundheitswesen der Zukunft durch rasanten medizinischen Fortschritt und technische Innovationen geprägt sein wird, vorrangig jedoch der Weiterentwicklung von Gesundheitsförderung und Prävention zentrale Bedeutung zukommt.
www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/media/hallonds7247.html


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