Liebe Leserin, lieber Leser,
wir melden uns mit der 70. Ausgabe unseres Online-Newsletters und wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen.

Ihr Redaktionsteam


Übersicht

  1. Aktuelles aus der Landesvereinigung für Gesundheit und
    Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG & AFS)
  2. Veranstaltungen der LVG & AFS
  3. Veranstaltungen anderer Organisationen
  4. Ausschreibung von Wettbewerben
  5. Aus der Politik
  6. Berichte und Studien
  7. Broschüren und Informationsmaterial
  8. Medien

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1. Aktuelles aus der LVG & AFS

Neue Mitarbeiterin Annette Reus
Seit dem 01. März 2015 ist Annette Reus Mitarbeiterin in der LVG & AFS. Sie arbeitete zuvor als Personal- und Organisationsentwicklerin und in der Erwachsenenbildung. Sie studierte an der Universität Bamberg Kommunikations- und Geisteswissenschaften. Ihre Arbeitsschwerpunkte bei der LVG & AFS liegen im Bereich Arbeit und Gesundheit, wo sie für das Gesundheitsmanagement in der niedersächsischen Landesverwaltung zuständig ist.
www.gesundheit-nds.de/CMS/aboutus/team/384-annette-reus

Fortbildung zur/m Demenzbeauftragten in Krankenhäusern und Rehakliniken
Vor dem Hintergrund einer steigenden Anzahl an Demenzerkrankten in Deutschland und somit auch in der akuten und rehabilitativen Versorgung soll mit der angebotenen Fortbildung eine Verbesserung der Versorgungssituation Demenzerkrankter erzielt werden. Die Teilnehmenden der Fortbildung sollen dazu befähigt werden, Konzepte zur Verbesserung der Versorgungssituation zu entwickeln und umzusetzen, für andere Mitarbeitende im Krankenhaus eine Basisfortbildung anzubieten und qualitätssichernde Maßnahmen zu ergreifen.
www.gesundheit-nds.de/CMS/veranstaltungen/381-fortbildung-demenzbeauftragten

Silver-Age, Versorgungsfall oder doch ganz anders?
Der im Arbeitsbereich Alter(n) und Gesundheit der LVG & AFS entwickelte Band vermittelt einen Überblick über die Herausforderungen einer zielgruppensensiblen, wie -gerechten Gesundheitsförderung für Menschen in der zweiten Lebenshälfte. Das Augenmerk wird dabei insbesondere darauf gerichtet, dass es sich bei der älteren Generation um keine homogene Gruppe handelt, sondern dass diese zunehmend differenziert nach Lebenslagen und Settings betrachtet werden muss.
http://goo.gl/B2flhq

Flyer zum Stillen und Rauchen in 7 Sprachen
Der aus dem vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekt Weniger ist mehr − Rauchfreiberatung durch (Familien-) Hebammen entstandene Flyer Stillen & Rauchen unterstützt (Familien-) Hebammen und Fachkräfte Früher Hilfen bei ihrer Arbeit mit Müttern. Er beantwortet häufig gestellte Fragen und begründet eine rauchfreie bzw. raucharme Stillzeit. Der Flyer ist nun nicht nur in der deutschen Version, sondern auch in Arabisch, Bulgarisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch und Türkisch zu beziehen.
www.wenigeristmehr.org

Gesund Leben Lernen startet in die 11. Phase
Schulen in Niedersachsen können sich nun zum 11. Mal für die Teilnahme am Projekt Gesund Leben Lernen bewerben. Unterlagen können bis zum 08. Juni 2015 eingereicht werden. Ziel des Projektes ist es, eine Schulentwicklung anzustoßen, die es ermöglicht, die Erziehungs- und Bildungsarbeit mit der Gesundheit so zu verbinden, dass sie sich gegenseitig ergänzen und unterstützen. Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen finden interessierte Schulen unter der GLL-Internetadresse.
www.gll-nds.de

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2. Veranstaltungen der LVG & AFS

Dokumentation in der Tagespflege – So viel wie nötig, so wenig wie möglich
24. März 2015, Hannover
Einrichtungen der Tagespflege brauchen ein effektives Dokumentationssystem, um ihre Betreuungsqualität zu sichern und professionell arbeiten zu können. Das gilt insbesondere für die Kommunikation im Team und mit Angehörigen, aber auch die Vernetzung mit Arztpraxen und therapeutischen Angeboten ist anforderungsreich. Doch wie wird eine effektive Dokumentation aufgebaut und in die Arbeitsabläufe integriert? Welche Anforderungen stellt der MDK in seiner Prüfung? Das Seminar gibt Antworten auf diese Fragen und wird sich an praxisbezogenen Arbeitsmethoden im Pflege- und Betreuungsalltag in Einrichtungen der Tagespflege orientieren.
http://tiny.cc/5549ux

3. Männergesundheitskongress. Im Fokus: Psychische Gesundheit von Männern
14. April 2015, Berlin
Auf die psychische Gesundheit von Männern wird im Gesundheitswesen seltener fokussiert als auf deren physische Konstitution, für Männer selbst ist sie in der Regel kaum ein Thema. Gesellschaftlicher Wandel, steigende persönliche und gesellschaftliche Anspruchshaltungen in Arbeitsleben und Freizeit sowie zunehmend komplexere Rollenbilder eines als „modern“ geltenden Mannes bereiten jedoch immer häufiger (Stress-)Belastungen und in der Folge auch psychischen Erkrankungen den Boden. In dieser Veranstaltung soll anhand aktueller Daten und Praxisbeispiele aufgezeigt werden, welche Konzepte und Ressourcen vorhanden und welche Vorgehensweisen erfolgversprechend sind, um in unserer Gesellschaft des langen Lebens die psychische Gesundheit von Männern zu fördern.
http://tiny.cc/j549ux

Ambulant vor stationär
15. April 2015, Hannover
Seit mehr als 30 Jahren wird in der Gesundheitspolitik die Forderung nach engerer Kooperation, Verzahnung und Integration zwischen dem ambulanten und dem stationären Sektor erhoben. Dabei steht die bestmögliche Versorgung von Patientinnen und Patienten im Fokus. Ziele sollen auf der Veranstaltung konkretisiert und diskutiert werden.
http://tiny.cc/h449ux

Präventive Eingliederung – Arbeitsunfähigkeit vorbeugen
16. April 2015, Hannover
Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) wird erst nach Erkrankungen wirksam. Jeder BEM-Fall, der vermieden wird, ist ein Gewinn für die Person und für den Betrieb. Eine präventive Eingliederung soll arbeitsbedingte Erkrankungen vermeiden, indem die Arbeit so gestaltet wird, dass sie ausführbar, schädigungslos und erträglich ist. Im Seminar werden geeignete Instrumente wie Arbeitsbewältigungs-Coaching® und Wertschätzende Dialoge in ihren Grundlagen vermittelt und durch die Teilnehmenden aktiv erprobt. Möglichkeiten zur betrieblichen Anwendung werden ebenfalls diskutiert.
http://tiny.cc/b249ux

Polymedikation – Den Überblick behalten
18. April 2015, Hannover
Das Thema Polypharmazie wird derzeit viel diskutiert. Theoretisch ist es Ärztinnen und Ärzten sowie Apothekerinnen und Apothekern gleichermaßen bewusst, dass sie ihren Patientinnen und Patienten oft zu viele Medikamente verschreiben. Nur an der praktischen Umsetzung des „weniger kann mehr sein“ hapert es aus zahlreichen Gründen. Mit Fachvorträgen und Workshops sollen in dieser Veranstaltung praktische Lösungsansätze berufsgruppenübergreifend und fallzentriert diskutiert werden.
http://tiny.cc/e149ux

Pflege demografiefest gestalten – Herausforderungen erkennen, Chancen nutzen
20. April 2015, Hannover
Die demografische Entwicklung geht mit einer erheblichen Zunahme des Bevölkerungsanteils hochbetagter Menschen einher. Der Pflegesektor ist in gleich zweifacher Weise von diesem Wandel betroffen: Die Gruppe der Hilfe- und Pflegebedürftigen nimmt zu und zugleich sinkt die Zahl junger Menschen, die Unterstützung bringen können. Um unter diesen Bedingungen auch zukünftig eine pflegerische Versorgung auf hohem Niveau sicherstellen zu können bedarf es einer Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen. Im Rahmen des Pflegekongresses des Landes Niedersachsen werden Perspektiven aufgezeigt und Handlungsfelder für die niedersächsische Kommunal- und Landespolitik ausgelotet.
http://tiny.cc/32cfvx

Allergene in der Kennzeichnungspflicht
30. April 2015, Hannover
Immer mehr Menschen leiden unter einer Allergie oder Unverträglichkeit. Für Betroffene ist es immer mit sehr viel Angst und Unsicherheit verbunden, wenn sie außerhalb ihrer eigenen Küche essen wollen. Sie müssen sich darauf verlassen, dass sich der allergene Stoff nicht in dem Lebensmittel befindet. Doch ohne Kennzeichnung oder Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner ist dies eine fast unlösbare Herausforderung. Die Veranstaltung soll allen Teilnehmenden einen Einblick in die gesetzlichen Anforderungen geben und gleichzeitig die Sicherheit für ein eigenes Konzept vermitteln.
http://tiny.cc/v349ux

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3. Veranstaltungen anderer Organisationen

Landeskonferenz Niedersächsischer Hochschulfrauenbeauftragter: Genderkompetenz im Hochschulalltag
19. März 2015, Vechta
http://tiny.cc/xr6yux

Selbsthilfe: Rechtssicher und vertrauenswürdig online
20. März 2015, Hannover
www.afgis.de/events/selbsthilfe-rechtssicher-und-vertrauenswuerdig-online

Multiprofessionelle Handlungsfelder in der Versorgung – Neue Herausforderungen und Konzepte am Beispiel von Menschen mit Demenz
26.-27. März 2015, Witten
http://goo.gl/2Ea5UB

Alles selbst bestimmt? Funktionieren. Kontrollieren. Optimieren.
17.-18. April 2015, Bremen
http://goo.gl/zX3qxV

Es braucht mehr als einen Menschen
20.-21. April 2015, Wilhelmshaven
www.wilhelmshaven.de/nachrichten/17844.htm

Raus aus den Windeln – rein in die Medienwelten?! Jetzt wird es praktisch!
29. April 2015, Hannover
http://tiny.cc/bmdfvx

Kongress für Gesundheitsnetzwerker
29.-30. April 2015, Berlin
www.gesundheitsnetzwerker.de/2015/kongress-2015/

Der Öffentliche Gesundheitsdienst – hart am Wind
23.-25. April 2015, Rostock
www.bvoegd.de/programm/

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4. Ausschreibung von Wettbewerben

Carola-Gold-Preis verliehen
Die Verleihung des Carola-Gold-Preises ist eine Aktivität von Gesundheit Berlin-Brandenburg und den Mitgliedern des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit. Personen, die sich in herausragender Weise für mehr gesundheitliche Chancengleichheit einsetzen, sollen damit geehrt werden. Der diesjährige Preis wurde an Jenny de la Torre Castro und Klaus-Peter Stender verliehen.
www.armut-und-gesundheit.de/Carola-Gold-Preis-2015.1711.0.html

vdek-Zukunftspreis 2015
Der diesjährige vdek-Zukunftspreis steht unter dem Motto: Pflegekräfte der Zukunft. Gesucht werden innovative Ideen und Best Practice Beispiele, um die Rolle der Pflegekräfte in der Kranken- und Pflegeversorgung zu verbessern. Die Bewerbungsfrist endet am 29. März 2015.
www.vdek.com/ueber_uns/vdek-zukunftspreis/zukunftspreis_2015.html

Förderfonds des Deutschen Kinderhilfswerkes
Initiativen, Vereine und Projekte der Kinder- und Jugendarbeit haben noch bis zum 31. März 2015 die Möglichkeit, einen Antrag beim Förderfonds des Deutschen Kinderhilfswerkes zu stellen. Ziel des Förderfonds ist die Verbesserung der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen unter dem Beteiligungsaspekt.
http://tiny.cc/xhvyux

bunt statt blau
Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren können sich noch bis zum 31. März 2015 am Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ beteiligen. Der Wettbewerb wurde von der DAK-Gesundheit sowie der Drogenbeauftragten der Bundesregierung gestartet. Unter dem Motto Kunst gegen Komasaufen sollen Plakate gestaltet werden, die die Gefahren des Alkohols visualisieren.
www.dak.de/dak/bundesweite_themen/bunt_statt_blau_2015-1567374.html

Forschungspreis Gender-Gesundheit 2015
Gemeinsam mit dem Institut für Gesundheits- und Versorgungsforschung der praxisHochschule in Köln lobt der Bundeskongress Gender-Gesundheit 2015 zum ersten Mal den Forschungspreis Gender-Gesundheit aus. Eingereicht werden können Abschlussarbeiten aus den Fachbereichen der Medizin, Pharmazie, Pflege, Soziologie, Gesundheitsökonomie und Politikwissenschaften, die den Themenkomplex Gendergesundheit in Gesellschaft, Versorgung und Arbeit abbilden. Einsendeschluss ist der 15. April 2015.
www.bundeskongress-gender-gesundheit.de/forschungspreis-gender-gesundheit-2015/

Cäcilia-Schwarz-Förderpreis
Zum vierten Mal lobt der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. seinen Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe aus. Der diesjährige Preis wendet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die sich mit innovativen Entwicklungen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse älterer Menschen beschäftigen. Es können Masterarbeiten, Dissertationen, Habilitationsschriften oder andere wissenschaftliche Arbeiten bis zum 31. Mai 2015 eingereicht werden.
http://tiny.cc/mivyux

KKVD-Sozialpreis 2015
Der KKVD-Sozialpreis bezieht sich auf das Jahresthema der Caritas zum Thema Wandel im ländlichen Raum. Der Preis soll Initiativen katholischer Krankenhäuser honorieren, die den christlichen Auftrag der Caritas praktisch umsetzen und so ihre Patientinnen und Patienten unterstützen. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2015.
www.kkvdsozialpreis.de/was-ist-der-kkvd-sozialpreis/

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5. Aus der Politik

Das Recht auf Verhütung gilt für alle – Bundestagspetition von pro familia
Studien belegen, dass Frauen ihr Verhütungsverhalten ändern, wenn sie in finanzieller Not sind: Sie weichen auf billigere und weniger sichere Verhütungsmittel aus oder verhüten überhaupt nicht und riskieren damit eine ungewollte Schwangerschaft. Mit der öffentlichen Bundestagspetition „Kostenfreie Verhütungsmittel für Menschen mit geringem Einkommen“ will pro familia auf das Problem aufmerksam machen und fordert eine Gesetzesänderung.
www.profamilia.de/pro-familia/kampagne-kostenfreie-verhuetungsmittel.html

Gesundheitskarte für Asylbewerberinnen und -bewerber
Viele Asylbewerberinnen und -bewerber in Deutschland müssen den Arztbesuch erst beim Sozialamt beantragen. Erkrankungen werden deshalb nicht selten erst mit zeitlicher Verzögerung behandelt. In Hamburg und Bremen gibt es bereits die Gesundheitskarte für Asylbewerberinnen und -bewerber, mit der diese direkt eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen können. Bund und Länder verhandeln über eine gesetzliche Regelung, die eine bundesweite Einführung einer solchen Gesundheitskarte ermöglichen würde.
http://tinyurl.com/kfay4u6

Prof. Dr. Lothar H. Wieler ist neuer Präsident des RKI
Am 01. März 2015 übernahm Prof. Dr. Lothar H. Wieler die Leitung des Robert Koch-Instituts (RKI). Zuvor war er an der Freien Universität Berlin geschäftsführender Direktor des Instituts für Mikrobiologie und Tierseuchen.
www.bmg.bund.de/ministerium/meldungen/2015/neuer-praesident-des-rki.html

Versorgungsstärkungsgesetz stärkt Patientenrechte
Der Deutsche Bundestag hat am 05. März 2015 in erster Lesung den Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung beraten. Der Gesetzesentwurf zielt darauf ab, auch in Zukunft eine gut erreichbare Versorgung der Patientinnen und Patienten auf hohem Niveau sicherzustellen.
http://tinyurl.com/lkpgbz7

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6. Berichte und Studien

Fortschrittsbericht 2014 zum Fachkräftekonzept der Bundesregierung
Das Thema Fachkräftesicherung stellt aufgrund des demografischen Wandels eine der größten Herausforderungen für Deutschland dar. Bereits heute zeichnet sich in verschiedenen Regionen und Branchen, insbesondere in technischen und medizinischen Berufen, ein Fachkräftemangel ab. Dazu zählen sowohl Berufe, die eine Berufsausbildung als auch Berufe, die eine Hochschulausbildung, erfordern. Schwerpunkt des Berichtes des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ist die Qualifikation von Frauen und Personen mit Migrationshintergrund sowie deren Integration in die Erwerbsfähigkeit.
http://goo.gl/f9eWYY

Krebserkrankungen in Deutschland – Wie sieht die aktuelle Entwicklung aus?
In den letzten Jahrzehnten wurde ein Anstieg der Krebserkrankungen insgesamt verzeichnet. Wesentlicher Grund hierfür ist die alternde Gesellschaft, da mit zunehmendem Alter das Krebserkrankungsrisiko steigt. Allerdings hat sich die Krebserkrankungsrate bei einzelnen Krebserkrankungen unterschiedlich entwickelt. Das epidemiologische Bulletin des RKI gibt einen statistischen Überblick über die Entwicklung in Deutschland und liefert zugleich mögliche Begründungen. Des Weiteren werden Daten der aktuellen Statistik zu meldepflichtigen Infektionskrankheiten in Deutschland aufgezeigt.
http://tinyurl.com/qyc2b2w

Barmer GEK Arztreport 2015
Der diesjährige Arztreport der Barmer GEK greift das Thema Gebärmutterhalskrebs und die geplante Kostenübernahme durch die Krankenkassen für ein neues Testverfahren auf. Dieses Testverfahren erkennt humane Papillomaviren, die als der wichtigste Risikofaktor für den Gebärmutterhalskrebs gelten, sensitiver und frühzeitiger als die Abstrichuntersuchung. Die Ärzteschaft will an dem konventionellen Test (Abstrich) festhalten, für den die Frauen zukünftig alle zwei Jahre in die Arztpraxis kommen müssten. Der von den Kassen vorgeschlagene HPV- Test wäre nur alle fünf Jahre notwendig. Auf dem Höhepunkt dieser Diskussion liefert der diesjährige Arztreport der BARMER GEK eine Schwerpunktanalyse zur Versorgung bei Gebärmutterhalskrebs in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Aqua-Institutes Göttingen haben unter anderem analysiert, wie häufig diese Krebsart in Deutschland auftritt, wie die Früherkennung genutzt wird und wie sich die Behandlung verändert hat.
http://tinyurl.com/pmgtfkn

Depressionsatlas 2015
Depressionen gehören mittlerweile zu den Hauptursachen von Krankschreibungen bei Deutschlands Beschäftigten. Welche Regionen und Personengruppen besonders betroffen sind, wie langwierig Krankschreibungen aufgrund von Depressionen sind und welche Kosten dadurch entstehen, zeigt der Depressionsatlas der Techniker Krankenkasse.
www.tk.de/tk/themen/050-publikationen/depressionsatlas-2015/696240

Teenager als Väter: Studie zeigt erhöhte Zahl von Erbgutveränderungen
Forscher aus Münster, Cambridge und Salzburg haben in einer Untersuchung von 24.097 Eltern und ihren Kindern herausfinden können, dass Kinder von Teenager-Vätern unerwartet viele DNA-Mutationen aufweisen. Dies könnte ein möglicher Grund dafür sein, dass Kinder von Teenager-Eltern ein höheres Risiko für Autismus, Schizophrenie, Spina Bifida (Wirbelspalt), geringes Geburtsgewicht und sonstige Geburtsdefekte haben. Ursachen hierfür konnten noch nicht abschließend geklärt werden. Es wird vermutet, dass der DNA-Vervielfältigungsmechanismus zu Beginn der männlichen Pubertät besonders fehleranfällig sein könnte.
http://tinyurl.com/luo2gk5

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7. Broschüren / Informationsmaterial

Online-Datenbank zur Energieeffizienz im Krankenhaus
Die Datenbank „KLIK – Klimamanager für Kliniken“ bietet Kliniken Anregungen und Ideen für Energieeffizienz-Maßnahmen. Sie dient als Informationsmedium, um Krankenhäusern Projektbeispiele, Erfolge im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie hohe Einsparpotenziale zu demonstrieren.
www.klik-krankenhaus.de/klik-datenbank/suche-nach-massnahmen/

Integration durch Sport – Arbeitshilfe für die Praxis
Die Arbeitshilfe des Programms des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) „Integration durch Sport“ bietet eine praxisorientierte Unterstützung für Übungsleiterinnen und Übungsleiter mit über 50 Beispielen, Übungen und Spielen für den interkulturellen Austausch im Sport.
http://goo.gl/0Q0uMW

Forschung und Praxis der Gesundheitsförderung: Prävention und Gesundheitsförderung in Deutschland
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat anlässlich des Ausscheidens von Prof. Dr. Elisabeth Pott das Sonderheft Prävention und Gesundheitsförderung in Deutschland veröffentlicht. Der Band gibt einen exemplarischen Überblick über wesentliche Grundlagen, Konzepte und Strategien der Schwerpunkte und Programme der BZgA und stellt wichtige lebensphasenbezogene Maßnahmen und Handlungsfelder in der Prävention und Gesundheitsförderung dar.
www.bzga.de/infomaterialien/forschung-und-praxis-der-gesundheitsfoerderung/

Themenblatt Familiengesundheit
Der Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit gibt in regelmäßigen Abständen ein Themenblatt heraus. Das Aktuelle steht unter dem Aspekt Familiengesundheit und fokussiert insbesondere die Themen Familie als Setting der Gesundheitsförderung sowie das Konzept „Family Health Nursing“.
www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/familiengesundheit/

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8. Medien

Internetportal für Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen zu exzessiver Mediennutzung bei Jugendlichen
Als Ergänzung zu ihrem Internet-Portal „Ins Netz gehen“, das sich primär an Jugendliche selbst richtet, bietet die BZgA nun ein weiteres Online-Portal zum Thema exzessive Mediennutzung, das sich vor allem an Eltern, Lehrerinnen und Lehrer richtet. Die Seite bietet Informationen und weiterführende Links dazu, wie sich Computerspiel- und Internetsucht bei Jugendlichen frühzeitig erkennen lässt und sie auf dem Weg aus der Sucht unterstützt werden können.
http://tiny.cc/cig8ux

Praxisdialog auf dem Demografieportal gestartet
Der demografische Wandel stellt Deutschland vor zahlreiche neue Herausforderungen. Um einen tragfähigen Konsens für die Demografiepolitik der nächsten Jahre zu entwickeln, kann nun auf dem Demografieportal des Bundes und der Länder aktiv zu diesem Thema diskutiert werden. Noch bis zum 15. April 2015 können unter dem Motto „Vor Ort füreinander sorgen“ Ideen, Erfahrungen und Berichte ausgetauscht werden.
http://tiny.cc/u3e8ux

Darmkrebsmonat März 2015
Darmkrebs ist bei Männern nach Prostata- und Lungenkrebs die häufigste bösartige Tumor-Erkrankung. Jährlich erkranken daran etwa 34.000 Männer in Deutschland.
Anlässlich des Darmkrebsmonats März weist die BZgA in ihrem Männergesundheitsportal auf das Themenmodul Darmkrebs hin. Das Modul informiert über das Erkrankungsrisiko, die Früherkennnung, den Verlauf und die Behandlung von Darmkrebs und erläutert, wie eine darmgesunde Lebensweise im Alltag aussieht und umsetzen lässt.
http://tiny.cc/k5e8ux

Teste dein Wissen über Alkohol – Gender-Wissenstest
Im Rahmen der Präventionskampagne „Alkohol? Kenn dein Limit“ kommt ein neuer Wissenstest zum Einsatz, der im mehrseitigen Postkartenformat als Kommunikationsmittel im Freizeitumfeld von Jugendlichen angewendet werden kann. Den Test gibt es in einer Version für junge Frauen und für junge Männer, um die geschlechtsspezifischen Unterschiede beim Konsum, bei der Wirkung und bei der Einstellung zum Thema Alkohol zu berücksichtigen. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln und zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten anzuregen.
http://tiny.cc/s6e8ux


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