Liebe Leserin, lieber Leser,
wir melden uns mit der 75. Ausgabe unseres Online-Newsletters und wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen.

Ihr Redaktionsteam


Übersicht

  1. Aktuelles aus der Landesvereinigung für Gesundheit und
    Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG & AFS)
  2. Veranstaltungen der LVG & AFS
  3. Veranstaltungen anderer Organisationen
  4. Ausschreibung von Wettbewerben
  5. Aus der Politik
  6. Berichte und Studien
  7. Broschüren und Informationsmaterial
  8. Medien

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1. Aktuelles aus der LVG & AFS

Settingspezifische Bestandsaufnahme von Qualitätsverfahren auf Landesebene
Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung – wie ist der aktuelle Stand in verschiedenen Settings und Lebenswelten? Welche Instrumente werden bereits genutzt, welche Erfahrungen hat die Praxis gemacht und was wünschen sich Praktikerinnen und Praktiker für die Zukunft? Der vorliegende Projektbericht präsentiert Ergebnisse einer Bestandsaufnahme in 14 Bundesländern. Das von der LVG & AFS koordinierte Projekt ist Teil des von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) geförderten Vorhabens „Gesundheitsförderung in Lebenswelten.
http://tinyurl.com/nsyo68f

impu!se Ausgabe 88: Ist das Partizipation – oder kann das weg?
Die aktuelle Ausgabe möchte dazu anregen mehr und vor allem wirkliche Partizipation in der Umsetzung von Gesundheitsförderung zu berücksichtigen. Es gibt gute Beispiele, die verdeutlichen, welche Gelingensfaktoren dazu beitragen, dass Partizipation gelebt werden kann und Lebenswelten nachhaltig umgestaltet werden können. In der neu erschienen Ausgabe der Zeitschrift werden auch Entwicklungsbedarfe bei Instrumenten und Rahmenbedingungen der Partizipation erörtert.
www.gesundheit-nds.de/index.php/medien/impulse

24. Newsletter Schule und Gesundheit Niedersachsen online
Der Online-Newsletter Schule und Gesundheit in Niedersachsen erscheint viermal jährlich. Enhalten sind Informationen zu aktuellen Veranstaltungen, Studien sowie wichtige Entwicklungen und Hinweise im Bereich Schule und Gesundheit. Darüber hinaus bietet er Unterrichtshilfen und Publikationshinweise.
www.gesundheit-nds.de/index.php/medien/newsletter/393-schule-und-gesundheit-in-niedersachsen

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2. Veranstaltungen der LVG & AFS

Gesund studieren, lehren, forschen und arbeiten
29. Oktober 2015, Berlin
Hochschulen sind in Deutschland in der gesundheitspolitischen Öffentlichkeit bisher ein unterrepräsentiertes Setting. Die Fachtagung wird die Bedeutung dieser Lebenswelt herausstellen und die Perspektiven aufzeigen, die mit dem Bundespräventionsgesetz für Hochschulen gegeben sind. Auf der Veranstaltung wird ebenfalls das 20-jährige Bestehen des bundesweiten Arbeitskreises Gesundheitsfördernde Hochschulen gefeiert.
http://tinyurl.com/nz5egys

Welche Bedeutung haben Seniorinnen und Senioren für unsere Gesellschaft?
10. November 2015, Papenburg
Bei der Gestaltung des demografischen Wandels kommt der älteren Generation eine immer bedeutendere Rolle zu: Angebote und Initiativen orientieren sich zunehmend an den Wünschen und Bedürfnissen der älteren Generation, die sich aktiv bei der Ausgestaltung und Umsetzung beteiligt. Es werden Handlungsfelder, Herausforderungen und Perspektiven einer Gesellschaft des langen Lebens dargestellt.
www.gesundheit-nds.de/index.php/veranstaltungen/474-bedeutung-senioren-gesellschaft

Umsetzung des Präventionsgesetzes in Bremen – Gesundheitliche Chancengleichheit als Leitmotiv?
10. November 2015, Bremen
In diesem Jahr wurde im vierten Anlauf das erste Präventionsgesetz für Deutschland verabschiedet, mit dem Ziel, die Bereiche Gesundheitsförderung und Prävention zu stärken. Alle erwarten mehr Geld für ihr jeweiliges Subsystem, aber wie sich mehr Geld sinnvoll auch in mehr Gesundheit umsetzen lässt, ist noch eine offene Frage. Was bedeutet das Präventionsgesetz konkret für die Bundes-, Landes- und kommunale Ebene? Diese und andere Aspekte werden im Rahmen der Tagung diskutiert.
http://tinyurl.com/qa8cey2

XXV. Niedersächsische Suchtkonferenz: Schöne neue Drogenwelt. Aktuelle Trends und Herausforderungen für Prävention und Hilfesysteme
11. November 2015, Hannover
Neue psychoaktive Substanzen, die als „Legal Highs“ vermarktet werden, sind immer häufiger Bestandteil des Drogenmarktes. Die Gesetzgebung, die Kontrollbehörden und das Suchthilfesystem stehen vor der Herausforderung, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Dieser Trend und die Herausforderungen für Prävention und Hilfesysteme werden auf der 25. Niedersächsischen Suchtkonferenz diskutiert.
www.gesundheit-nds.de/index.php/veranstaltungen/472-schoene-neue-drogenwelt

Jahrestagung des Netzwerkes Kita und Gesundheit Niedersachsen
16. November 2015, Hannover
Gesundheitsförderung ist in Kindertageseinrichtungen an der „richtigen Adresse“. In diesem Jahr feiert das Netzwerk seinen 10. Geburtstag. Die Jahrestagung bietet Vorträge und Workshops zu Themen rund um Bewegung, Ernährung und seelische Gesundheit – nicht nur für Jungen und Mädchen.
www.gesundheit-nds.de/index.php/veranstaltungen/475-kita-und-gesundheit

Aufpassen oder Loslassen? Kompetenzen und Gesundheit von Jungen in Freizeit und Schule fördern
17. November 2015, Hannover
Wo sind Grenzen zwischen laissez-fairem Umgang mit Jungen und Helikopter-Verhalten der Erwachsenen? Wie kann es gelingen, Jungen Fähigkeiten zu vermitteln, Risikoerfahrungen zu machen, aber auch wieder (gesund) aus diesen heraus zu kommen? Wie gelingt es Erwachsenen, in die Risikokompetenz der Jungen zu vertrauen? Diese Fachtagung greift die Kompetenz- und Gesundheitsförderung von, für und mit Jungen in Freizeit und Schule auf.
www.gesundheit-nds.de/index.php/veranstaltungen/476-aufpassen-oder-loslassen

Teilhabe realisieren – Gesundheit fördern
18. November 2015, Bremen
Im Rahmen dieser dritten Bremischen Regionalkonferenz der bundesweiten BZgA-Veranstaltungsreihe „Gesund und aktiv älter werden“ soll der Blick auf die Frage gerichtet werden, wie man Strukturen in den Lebenswelten von Menschen in der zweiten Lebenshälfte zukünftig noch passgenauer und effektiver erschließen kann. Hierbei steht das Thema der sozialen Teilhabe im Alter im Fokus.
www.gesundheit-nds.de/index.php/veranstaltungen/484-teilhabe-realisieren

Hospiz- und Palliativversorgung im Wandel …und wo stehen wir in Niedersachsen?
23. November 2015, Hannover
Durch die Diskussion über ein neues Hospiz- und Palliativgesetz sind Fragen nach der weiteren Entwicklung der Hospiz- und Palliativarbeit auch in Niedersachsen wieder aktuell auf der Tagesordnung. Das geplante Gesetz zielt auf eine Verbesserung der Hospizarbeit und Palliativversorgung in den unterschiedlichen Versorgungsbereichen. Darum bietet dieses Gesetz Anlass zur Bestandsaufnahme und zur Entwicklung von (neuen) Perspektiven für die Hospizarbeit und Palliativversorgung in Niedersachsen.
www.gesundheit-nds.de/index.php/veranstaltungen/478-hospiz-und-palliativversorgung

Preisverleihung Niedersächsischer Gesundheitspreis 2015
25. November 2015, Hannover
Der Niedersächsische Gesundheitspreis wird in diesem Jahr zum fünften Mal gemeinsam von den Niedersächsischen Ministerien für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, der AOK Niedersachsen, der Apothekerkammer Niedersachsen sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen verliehen. Im Rahmen der Preisverleihung werden in den drei Preiskategorien Gemeinsam gesund im Quartier, Gesundheit von klein auf in aller Vielfalt und eHealth – Lösungen zur Vernetzung in der Gesundheitsversorgung die besten Projekte ausgezeichnet.
www.gesundheitspreis-niedersachsen.de

Schulverpflegung in Bewegung: Prävention in Ganztagsgrundschulen
26. November 2015, Hannover
Schule wird als Lern- und Lebensort immer bedeutsamer. Ernährungs- und Bewegungskonzepte gehören ganz klar mit dazu. Wie sieht die Verpflegungssituation an deutschen und insbesondere niedersächsischen Schulen aus? Welchen Einfluss haben Ernährung und Bewegung auf die Entwicklung des Kindes? Und wie kann das alles in der Ganztagsgrundschule umgesetzt werden? Diese und weiteren Fragen werden im Rahmen der Veranstaltung diskutiert.
www.gesundheit-nds.de/index.php/veranstaltungen/477-schulverpflegung-in-bewegung

Handlungsfelder und Herausforderungen einer Gesellschaft des langen Lebens
01. Dezember 2015, Göttingen
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels werden Fragen nach Erhalt und Förderung von Gesundheit in einer Gesellschaft des langen Lebens zunehmend relevanter. Die Frage ist aber nicht nur, was Einzelne mitbringen müssen, um gesund älter zu werden, sondern auch, welche Infrastrukturen dafür erforderlich sind. Im Rahmen der Veranstaltung wird aufgezeigt, wie in der Gesundheitsförderung für ältere Menschen mehr Miteinander statt Nebeneinander gelingen kann und die bereits vorhandenen Ansätze, insbesondere auf kommunaler Ebene, noch besser miteinander verzahnt werden können.
http://tinyurl.com/onkkfle

Fortbildungsreihe CAREalisieren
10. November 2015, Hannover: Lebensfäden loslassen – Sterbekultur in der stationären Altenpflege
http://tinyurl.com/nzk4zuo

18. November 2015, Hannover: Ein Alltag mit Schluckstörung?! Herausforderungen und Lösungsansätze
http://tinyurl.com/qyzexgu

26. November 2015, Hannover: Aufblühen in Natur und Garten – Gartentherapeutische Beschäftigungsangebote
http://tinyurl.com/qxsecl4

30. November 2015, Hannover: Entflammt statt ausgebrannt – Psychische Belastungen verstehen und Mitarbeitende fördern
http://tinyurl.com/npoqlzx

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3. Veranstaltungen anderer Organisationen

9. Deutsche Kongress Schulverpflegung: Nachhaltige Schulverpflegung – kommunal erfolgreich und wirtschaftlich managen
29. Oktober 2015, Göttingen
kongress.dnsv.eu

Frauengesundheit: Rosige Zeiten? Wissen – Wirklichkeiten – Widerstände
07.-08. November 2015, Berlin
http://tinyurl.com/pml7nfo

14. Wohnungspolitischer Kongress: Bezahlbarer Wohnraum – Wohnen für Alle
09. November 2015, Hannover
www.nbank.de/Service/News/News-Detail_5380.jsp

Solidarität statt Konkurrenz – entschlossen handeln gegen Wohnungslosigkeit und Armut
09.-11. November 2015, Berlin
www.bagw.de/de/tagungen/buta_basis/buta_15/

Medizinische Versorgung von Migrantinnen und Migranten ohne Krankenversicherung – Rechte, Pflichten, Möglichkeiten
14. November 2015, Hannover
http://tinyurl.com/opuowke

Stadt der Zukunft
16.-21. November 2015, Braunschweig
www.tu-braunschweig.de/stadtderzukunft/auftaktwoche

Migrationssensible Arbeit in der Suchtprävention
17. November 2015, Hannover
http://tinyurl.com/pz6xmgn

Engagiert für die Kommune von morgen
19.-20. November 2015, Hamburg
www.koerber-stiftung.de/gesellschaft/potenziale-des-alters/symposium-2015.html

Vom Wollen zum Tun – Motivation in der Rehabilitation
26. November 2015, Hannover
www.mh-hannover.de/20088.html

Kindergesundheit – heute und morgen
28. November 2015, Berlin
www.zukunft-praevention.de

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4. Ausschreibung von Wettbewerben

7. Bundeswettbewerb Vorbildliche Strategien zur kommunalen Suchtprävention
Den 7. Bundeswettbewerb Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention schreibt die BZgA mit Unterstützung der Kommunalen Spitzenverbände sowie des GKV-Spitzenverbandes aus. Gesucht werden Städte, Kreise und Gemeinden, die mit innovativen Aktivitäten zur Suchtprävention ein gutes Beispiel für andere Kommunen geben. Wettbewerbsbeiträge können bis zum 15. Januar 2016 eingereicht werden.
www.kommunale-suchtpraevention.de/aktueller-wettbewerb.html

Soziale Stadt 2016
Die Arbeiterwohlfahrt lobt gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag, dem GdW-Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, dem vhw-Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung und dem Deutschen Mieterbund den Preis Soziale Stadt 2016 aus. Dabei geht es darum, Antworten auf die Frage zu bekommen, wie das soziale Miteinander in den Stadtquartieren gefördert werden kann. Projekte können bis zum 18. Dezember 2015 eingereicht werden.
www.preis-soziale-stadt.de

ORGANPATEN-Preis 2016
Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die BZgA suchen mit dem Wettbewerb unter dem Motto „Organspende. Entscheiden – und darüber reden!“ Ideen und Vorschläge zur Gestaltung von Plakaten und Motiven im Postkartenformat zum Thema Organspende. Teilnehmen können Personen ab Vollendung des 14. Lebensjahres mit Einverständniserklärung des/der Erziehungsberechtigten, allgemeinbildende Schulen sowie Gesundheits- und Pflegeschulen als Institutionen, Patienten- und Selbsthilfeverbände. Einsendeschluss ist der 30. November 2015.
www.organpaten.de/organpatenpreis

Bundeswettbewerb Video der Generationen 2016
Der Wettbewerb Video der Generationen 2016 wird vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veranstaltet. Die Themen können frei gewählt werden. Das zusätzliche Jahresthema lautet „Alles neu“. Teilnehmen können alle ab 50 Jahre, die in Deutschland wohnen und im Bereich Videoproduktion nicht bzw. nicht mehr tätig sind, Mehr-Generationen-Teams mit einem Alter bis einschließlich 25 und ab 50 Jahre und Filmemacherinnen und Filmemacher bis 25 Jahre. Das Anmeldeportal ist bis 15. Januar 2016 geöffnet.
www.video-der-generationen.de

Be Smart – Don’t Start
Der bundesweite Wettbewerb für rauchfreie Schulklassen findet im Schuljahr 2015/2016 zum 19. Mal vom 16. November 2015 bis zum 29. April 2016 statt. Durch die Teilnahme soll Schülerinnen und Schülern ein Anreiz gegeben werden, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Er richtet sich daher besonders an die Klassen, in denen noch nicht geraucht wird oder nur wenige Schülerinnen und Schüler rauchen. Be Smart ist für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sechs bis acht konzipiert.
www.besmart.info/be-smart/

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5. Aus der Politik

„FreiwilligenBörse“ für die Flüchtlingshilfe in Niedersachsen
Im neuen Angebot des Landes Niedersachsen haben Hilfsorganisationen, Verbände und Vereine sowie Erstaufnahmeeinrichtungen, Kommunen und Notunterkünfte die Möglichkeit zu annoncieren, wo aktuell Hilfe benötigt wird. Hilfsbereite Bürgerinnen und Bürger sehen sofort, wo sie in ihrer Nähe aktiv werden können.
http://tinyurl.com/pnhv7p9

Mehr Mobilität für Gesundheitspersonal in Europa
Das Bundeskabinett hat am 14. Oktober 2015 den Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der geänderten Berufsanerkennungsrichtlinie der EU in deutsches Recht beschlossen. Das Gesetz schafft die Grundlagen zur Ausstellung des Europäischen Berufsausweises. Der Europäische Berufsausweis mit EU-weit einheitlichen Verfahren wird von der EU-Kommission zunächst für die Bereiche Pharmazie, Gesundheits- und Krankenpflege und Physiotherapie eingeführt.
www.bmg.bund.de/ministerium/meldungen/2015/eu-berufsanerkennung.html

G7-Gesundheitsministerinnen und -minister verabschieden Berliner Erklärung zur Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen
Auf Einladung von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe kamen die Gesundheitsministerinnen und -minister der sieben führenden Industriestaaten (G7) vom 8. - 9. Oktober 2015 zu Beratungen in Berlin zusammen. Auf der Agenda standen gemeinsame Maßnahmen gegen Antibiotika-Resistenzen und Lehren aus der Ebola-Epidemie. In ihrer Abschlusserklärung setzen sich die G7-Gesundheitsministerinnen und -minister dafür ein, dass Antibiotika nur zu therapeutischen Zwecken nach individueller Diagnostik verabreicht werden.
http://tinyurl.com/nn3r3m4

Bund-Länder-Arbeitsgruppe verständigt sich auf weitere Stärkung der Pflege im Krankenhaus
Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Krankenhausreform hat sich auf zusätzliche Maßnahmen verständigt, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten im Krankenhaus weiter zu verbessern. Insbesondere die Personalausstattung im Pflegebereich soll durch zusätzliche Maßnahmen verbessert werden. Durch einen Pflegezuschlag sollen Krankenhäuser dabei unterstützt werden, mehr Pflegepersonal dauerhaft zu beschäftigen.
http://tinyurl.com/phbgs7y

Pflege-Mindestlohn gilt auch für zusätzliche Betreuungskräfte
Der höhere Pflege-Mindestlohn gilt ab dem 01. Oktober 2015 auch für die zusätzlichen Betreuungskräfte in den stationären Pflegeeinrichtungen. Mit dem ersten Pflegestärkungsgesetz wird die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte von rund 25.000 auf bis zu 45.000 nahezu verdoppelt. Zum 01. Januar 2016 wird der Pflege-Mindestlohn als absolute Lohnuntergrenze für alle Pflege- und Betreuungskräfte in den alten Bundesländern (einschließlich Berlin) auf 9,75 Euro und in den neuen Bundesländern auf 9,00 Euro je Stunde erhöht. Dieser gilt im Übrigen auch für Bereitschaftsdienste sowie für Wegezeiten zwischen mehreren aufzusuchenden Patientinnen und Patienten.
http://tinyurl.com/nwk8phc

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6. Berichte und Studien

Arztbesuche für Asylsuchende ohne bürokratische Hürden
Asylsuchende haben in Deutschland nur eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung. So ist es seit 1993 im Asylbewerberleistungsgesetz geregelt. Durch das Gesetz sollen die Gesundheitsausgaben gering gehalten und keine Anreize zur Asylsuche in Deutschland geboten werden. Die Regelung ist ethisch umstritten. Dass sie auch wirtschaftlich keinen Sinn macht, belegt eine Studie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
http://tinyurl.com/opwlaaf

Handlungsstrategien von Migrantinnen und Migranten auf dem Weg in die berufliche Ausbildung
Die Publikation basiert auf Ergebnissen des Forschungsprojekts „Die Bewältigung des Übergangs Schule − Berufsausbildung bei Migrantinnen und Migranten im Vergleich zu autochthonen Jugendlichen“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde. Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise auf die Schlüsselrolle, die das Handeln der Jugendlichen im Übergangsgeschehen einnimmt und verweisen auf die Notwendigkeit einer stärker reflektierenden Migrationsforschung.
www.dji.de/index.php?id=174&type=250

Umfrage zur Reform der Pflegeversicherung
Die Reform der Pflegeversicherung in Deutschland findet breite Unterstützung in der Bevölkerung. 93 Prozent der Befragten halten die Pflegereform für richtig. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap im Auftrag des BMG. Die Ziele des Gesetzes − fünf Pflegegrade statt wie bisher drei Pflegestufen und ein gleichberechtigter Zugang aller Pflegebedürftigen zu den Leistungen der Pflegeversicherung − finden hohe Zustimmung in der Bevölkerung.
www.bpaq.de/Umfrage

Weltalten-Index 2015
Das dritte Jahr infolge veröffentlicht die international tätige Hilfsorganisation HelpAge den Weltalten-Index, der die Lebenssituation älterer Menschen weltweit vergleicht. Die Alterung der Weltbevölkerung schreitet seit einigen Jahren rasant voran. Der Weltalten-Index trägt dazu bei, Risiken der Entwicklung zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren. Die Schweiz hat es dieses Jahr auf den ersten Platz geschafft. Dort lebt es sich im Alter vergleichsweise am besten. Deutschland erreichte den vierten Platz.
www.helpage.de/aktuell.php?akt=wai15

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7. Broschüren / Informationsmaterial

Revidierte S3-Leitlinien zu Demenzen – Diagnostik, Therapie und Prävention
Mit dem Ziel, die medizinische Behandlung und die Betreuung von Erkrankten und deren Angehörigen nachhaltig zu verbessern, liegt nun die revidierte Leitlinie Demenzen vor. Auf Grundlage dieser werden neue evidenzbasierte Empfehlungen für Prävention, Diagnostik und Therapie von Demenzerkrankungen abgeleitet. Die Leitlinie soll an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen eindeutige und in der Praxis anwendbare Empfehlungen liefern; gleichzeitig weist sie auf die fehlende Wirksamkeit bestimmter Anwendungen hin.
www.dgppn.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article//revidierte-b.html

Beratung von Flüchtlingen
profamilia stellt Mitarbeitenden in Beratungsstellen und von Flüchtlingsorganisationen Informationsmaterialien zu den elementaren Lebensbereichen Sexualität, Verhütung, Schwangerschaft und Partnerschaft in unterschiedlichen Sprachen zur Verfügung. Auf der Website finden sich neben Links zu Angeboten für Flüchtlinge auch Übersetzungshilfen und Fachinformationen für Beratende.
www.profamilia.de/fachpersonal/beraterinnen/beratung-von-fluechtlingen.html

Bewegte Zeiten für Familien − Möglichkeiten und Herausforderungen in der Zusammenarbeit von Sportvereinen und Familienakteuren
Die Broschüre vom Deutschen Olympischen Sportbund greift die Ergebnisse des Projekts Bewegte Zeiten für Familien auf und gibt Tipps für eine erfolgreiche lokale Netzwerkarbeit. Anhand von zehn Themenfeldern wie beispielsweise die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Gesundheit und Ernährung – Prävention von Übergewicht, werden Hintergründe und Praxisbeispiele vorgestellt, in denen die Zusammenarbeit von Sportorganisationen und Familienakteuren besonders gut gelingt.
http://tinyurl.com/nsvmtme

Der überrumpelte Patient
Um die Notwendigkeit sogenannter Individueller Gesundheitsleistungen (IGeL), die die Krankenkasse nicht übernimmt, besser einschätzen zu können, hat die Verbraucherzentrale Niedersachsen einen Ratgeber herausgegeben. Dieser gibt einen Überblick zu den häufigsten IGeL-Angeboten und liefert die zugehörige Bewertung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen. Zu IGeL-Leistungen gehören zum Beispiel Ultraschallbilder, Zahnreinigungen oder Akupunktur-Behandlungen.
www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/link1812574A.html

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8. Medien

Neue DNBGF-Website
Das Deutsche Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF) hat seinen Internetauftritt einem Relaunch unterzogen: Mit einer neuen Hauptnavigation können sich sowohl Neulinge im Themenfeld Betriebliche Gesundheitsförderung wie auch Mitglieder des Netzwerks schneller zurechtfinden.
www.dnbgf.de/aktuelles/anzeige/news/willkommen-auf-der-neuen-dnbgf-webseite

Praxismodule zum Thema alkoholfreie Schwangerschaft
Die neuen Praxismodule der BZgA „Bewusst verzichten: Alkoholfrei in der Schwangerschaft“ bieten gynäkologischen Fachkräften sowie Hebammen und Entbindungspflegern neben konkreten Hilfestellungen für die Beratungssituation auch umfangreiche Hintergrundinformationen zu den medizinischen Grundlagen der alkoholbedingten fetalen Störungen. Der modular aufgebaute Leitfaden unterstützt dabei, Antworten auf Fragen zu finden, die für die jeweilige Beratungssituation notwendig sind.
http://tinyurl.com/qz8r9sl

„Vergissmeinnicht“ – neue App zum Thema Verhütung und Verhütungspannen
Was tun, wenn eine Pillenpanne eingetreten ist? Wie und wo bekomme ich die „Pille danach“? Zu Fragen wie diesen bietet die BZgA in Kooperation mit der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und dem pro familia Bundesverband die App „Vergissmeinnicht“ an.
www.bzga.de/vergissmeinnicht/


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