Liebe Leserin, lieber Leser,
wir melden uns mit der 76. Ausgabe unseres Online-Newsletters und wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen sowie eine schöne Adventszeit.

Ihr Redaktionsteam


Übersicht

  1. Aktuelles aus der Landesvereinigung für Gesundheit und
    Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG & AFS)
  2. Veranstaltungen der LVG & AFS
  3. Veranstaltungen anderer Organisationen
  4. Ausschreibung von Wettbewerben
  5. Aus der Politik
  6. Berichte und Studien
  7. Broschüren und Informationsmaterial
  8. Medien

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1. Aktuelles aus der LVG & AFS

Neuer Film: Die Arbeit der LVG & AFS
Gesundheit ist eine politische Entscheidung! – so lautete das Motto der Jahrestagung der LVG & AFS am 07. September 2015 in Hannover, bei welcher auch das 110jährige Bestehen der LVG & AFS gefeiert wurde. Zeit also, um zurück, aber auch nach vorne zu blicken. Mehr denn je ist mit dem neuen Präventionsgesetz die Zeit gekommen, Gesundheit als politische Entscheidung wahr und ernst zu nehmen. Wir nehmen diese Herausforderung weiterhin an und sehen entscheidenden und spannenden Jahren entgegen. Aus den Impressionen des Tages entstand ein Film, der Statements der Referierenden und die Stimmung des Tages einfängt.
www.youtube.com/watch?v=HHjl7V0nwIw

Niedersächsischer Gesundheitspreis 2015
Die fünfte Ausschreibung des Niedersächsischen Gesundheitspreises stieß auf große Resonanz. Insgesamt wurden 49 Bewerbungen eingereicht. Im Rahmen der Preisverleihung am 25. November 2015 in Hannover wurden in den Preiskategorien Gemeinsam gesund im Quartier, Gesundheit von klein auf in aller Vielfalt und eHealth – Lösungen zur Vernetzung in der Gesundheitsversorgung die jeweils drei besten Projekte ausgezeichnet.
www.gesundheitspreis-niedersachsen.de

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2. Veranstaltungen der LVG & AFS

Das neue Präventionsgesetz
14. Dezember 2015, Bremen
Durch das am 18. Juni 2015 vom Deutschen Bundestag verabschiedete Präventionsgesetz werden den Krankenkassen jährlich sieben Euro pro Versicherten für die Präventionsarbeit zur Verfügung gestellt. Dieses Mehr an Geld ist für einen verstärkten Ausbau der Leistungen von Krankenkassen im Bereich der lebensweltbezogenen Prävention, beispielsweise in Schulen, Kindergärten und Pflegeeinrichtungen und im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung bestimmt. Dadurch wurde eine Grundlage für stärkere Kooperationen zwischen Sozialversicherungsträgern, Ländern und Kommunen geschaffen. Die Zusammenarbeit dieser Akteure muss nun durch fördernde Strukturen ermöglicht werden. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen dabei die Fragen nach möglichen Konsequenzen für Bremen.
http://tiny.cc/ohtt6x

Studierende und Substanzkonsum: Neue Präventionsansätze wirken!
14. Dezember 2015, Berlin
Im Rahmen dreier vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) geförderte Projekte wurden innovative online-basierte Interventionen zur Prävention und Reduktion von Substanzkonsum entwickelt und evaluiert. Erste Studienergebnisse deuten auf ihre Wirksamkeit in Bezug auf den Alkohol- und Drogenkonsum bei Studierenden hin. Die Tagung stellt die Ergebnisse vor und zeigt Möglichkeiten auf, wie diese Interventionsansätze durch Hochschulen genutzt werden können. Auch sollen Perspektiven einer nachhaltigen Implementierung dieser Maßnahmen diskutiert werden.
http://tiny.cc/yhtt6x

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3. Veranstaltungen anderer Organisationen

Hauptsache sexy! Sexualität und Jugendschutz
02. Dezember 2015, Hannover
www.jugendschutz-niedersachsen.de/blog/jahrestagung-2015/

Demenz und Technik
03. Dezember 2015, Hannover
www.linga-online.de/index.php?id=366&items=1070

Psychosoziale Belastungen in Hochschulen ermitteln und verringern
03. Dezember 2015, Hagen
http://tinyurl.com/qcm22qv

Demografischer Wandel in den Kommunen: Herausforderungen für die Gestaltung
04.-06. Dezember 2015, Bad Honnef
www.kas.de/bundesstadt-bonn/de/events/61600/

Quo vadis Gesundheitsförderung und Prävention – Wie kann die Zukunft der kommunalen Gesundheitsförderung unter dem neuen Präventionsgesetz aussehen?
07. Dezember 2015, Mainz
http://tiny.cc/uitt6x

Dialogwerkstatt Qualitätsentwicklung der Jugendarbeit
07.-09. Dezember 2015, Loccum
www.loccum.de/programm/p1576.html

Armut geht uns alle an! Gesundheitliche Chancengleichheit im Alter fördern
09. Dezember 2015, Stuttgart
http://tinyurl.com/pv5jo89

FAIR GEHT VOR Mobbing: Prävention im Kita- und Grundschulbereich
10. Dezember 2015, Hannover
http://tinyurl.com/nfrzhun

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4. Ausschreibung von Wettbewerben

7. Wettbewerb Kommunale Suchtprävention
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) schreibt den 7. Bundeswettbewerb „Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention" aus. Gesucht werden Städte, Kreise und Gemeinden, die mit innovativen Aktivitäten zur Suchtprävention ein besonders gutes Beispiel für andere Kommunen geben. Zusätzlich lobt der GKV-Spitzenverband einen Sonderpreis zum Thema „Mitwirkung von Krankenkassen bei innovativen kommunalen Aktivitäten zur Suchtprävention" aus. Wettbewerbsbeiträge können bis zum 15. Januar 2016 eingereicht werden.
www.kommunale-suchtpraevention.de

10. Wettbewerb „Die Gelbe Hand“
Der gewerkschaftliche Verein „Mach‘ meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e. V.“ schreibt zum 10. Mal den Wettbewerb „Die Gelbe Hand“ aus. Gesucht werden Beiträge für Gleichberechtigung, gegen Ausgrenzung, Rassismus und Rechtsextremismus in der Arbeitswelt, die im Jahr 2015 (bis 15. Januar 2016) entstanden sind und bei keinem Wettbewerb prämiert wurden. Teilnehmen können die Gewerkschaftsjugend, Schülerinnen und Schüler an Berufsschulen/-kollegs und alle Jugendlichen, die sich derzeit in einer beruflichen Ausbildung befinden. Auch Beschäftigte aus Betrieben und Verwaltung können ihre Beiträge einsenden. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2016.
www.gelbehand.de/setz-ein-zeichen/wettbewerb-aktuell/

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5. Aus der Politik

Eckpunktepapier zum Masterplan Soziale Gesundheitswirtschaft
Niedersachsens Landesregierung will die beschäftigungspolitischen und sozialen Aspekte der Gesundheitswirtschaft weiter stärken. Dazu hat das Niedersächsische Sozialministerium gemeinsam mit dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium und dem Niedersächsischen Wissenschaftsministerium Eckpunkte für einen Masterplan Soziale Gesundheitswirtschaft in Niedersachsen erarbeitet. Das Eckpunktepapier wurde am 02. November 2015 vorgestellt.
http://tinyurl.com/omz2f35

„FreiwilligenBörse“ für die Flüchtlingshilfe in Niedersachsen
Die „FreiwilligenBörse" für die Flüchtlingshilfe in Niedersachsen ist gestartet: Auf der Webseite der Initiative können Hilfsorganisationen, Verbände und Vereine sowie Erstaufnahmeeinrichtungen, Kommunen und Notunterkünfte annoncieren, wo sie aktuell welche Hilfe benötigen.
http://tinyurl.com/pvarv3q

Gesetzliche Neuregelungen zur Versorgung am Lebensende
Mit einer neuen Förderinitiative will die Bundesregierung die Forschung und damit die Versorgung am Lebensende weiter verbessern. Um die Betreuung schwerkranker Menschen überall in Deutschland zu stärken, hat der Deutsche Bundestag am 05. November 2015 mit großer Mehrheit das Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung beschlossen.
http://tinyurl.com/pyery7e

Bundestag beschließt das Zweite Pflegestärkungsgesetz
Der Deutsche Bundestag hat am 13. November 2015 das Zweite Pflegestärkungsgesetz beschlossen. Das Gesetz tritt am 01. Januar 2016 in Kraft. Es bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und das neue Begutachtungsverfahren werden zum 01. Januar 2017 wirksam.
http://tinyurl.com/o39pxuu

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6. Berichte und Studien

Konzept zu Impfungen bei Asylsuchenden
Nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) sollten Asylsuchende grundsätzlich geimpft werden. Da der Impfstatus von Asylsuchenden jedoch häufig unklar ist und um möglichst frühzeitig nach Ankunft in Deutschland einen eventuell fehlenden Impfschutz nachzuholen, hat das Robert Koch-Institut in Abstimmung mit der STIKO und den Bundesländern ein Konzept entwickelt, wie in der besonderen Situation der ersten medizinischen Versorgung Impfungen möglichst effektiv umgesetzt werden können.
http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2015/41/Art_01.html

Diagnosedaten der Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern
Das Statistische Bundesamt hat Diagnosedaten der Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern einschließlich der Sterbe- und Stundenfälle veröffentlicht. Die Meldungen zur Diagnosestatistik beziehen sich auf alle im Laufe des Berichtsjahres 2014 entlassenen vollstationären Patientinnen und Patienten. Zeitpunkt für die Erfassung ist die Entlassung aus dem Krankenhaus. Die Angaben betreffen auch die im Krankenhaus verstorbenen, nicht jedoch vor-, nach-, teilstationär oder ambulant behandelte Patientinnen und Patienten.
http://tinyurl.com/pn2e74e

Hautkrebs-Screening rettet weniger Leben als gedacht
Der Nutzen des Hautkrebs-Screenings wurde in der groß angelegten Pilotstudie SCREEN wahrscheinlich überschätzt: Bei den Zahlen zum Rückgang der Sterblichkeit ist es offenbar zu Ungenauigkeiten gekommen. Die Ergebnisse der SCREEN-Studie waren ausschlaggebend für die Einführung des bundesweiten Hautkrebs-Screeningprogramms.
Interview zum Thema: http://tinyurl.com/q6mlsr3
Studie (in englischer Sprache): onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/cncr.29755/abstract

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7. Broschüren / Informationsmaterial

Nationaler Aktionsplan zur Elimination der Masern und Röteln in Deutschland
Deutschland hat sich zu den Zielen der WHO EURO bekannt, bis zum Jahr 2015 die Eliminierung der Masern und Röteln anzustreben und danach fortzuschreiben. Der „Nationale Aktionsplan 2015-2020 zur Elimination der Masern und Röteln in Deutschland" nimmt eine Bestandsaufnahme vor und formuliert nationale strategische und messbare Ziele. Ferner werden konkrete Maßnahmen genannt sowie mögliche Aktionen und Akteurinnen und Akteure vorgeschlagen, die zur erfolgreichen Elimination der Masern und Röteln beitragen können.
http://tinyurl.com/pb4hnqf

Demenz. Das Wichtigste
Der Ratgeber der Deutschen Alzheimer Gesellschaft vermittelt Informationen, die erklären, was Demenz und Alzheimer bedeuten und was getan werden kann, um Betroffenen und ihren Familien das Leben zu erleichtern. Angehörige erfahren, wie sie das Leben mit einer Demenzerkrankung möglichst positiv gestalten können und wo sie Unterstützung finden. Darüber hinaus enthält der Ratgeber kompakte Informationen zu rechtlichen Fragen und zu finanziellen Hilfen.
www.deutsche-alzheimer.de/index.php?id=744

Bewegt im Betrieb
Der Deutsche Olympische Sportbund hat die Broschüre „Bewegt im Betrieb – ein Vier-Wochen-Bewegungsprogramm für mehr Wohlbefinden und Gesundheit am Arbeitsplatz“ herausgegeben. Kern der Broschüre sind Bewegungsempfehlungen im Sinne eines zügigen Spaziergangs in der Mittagspause oder auf dem Weg zur Arbeit, fünf Job-Fit-Übungen, die an jedem Arbeitsplatz schnell und einfach durchzuführen sind, und allgemeine Tipps für mehr Bewegung im beruflichen Alltag.
http://tinyurl.com/ntfey9u

Wohnen mit technischer Unterstützung
Das vom Kommunalen Seniorenservice der Landeshauptstadt Hannover entwickelte Handbuch „Wohnen mit technischer Unterstützung: Einsatzfelder – Geräte - Kosten“ gibt einen umfangreichen Überblick über vorhandene technische Geräte (zum Beispiel automatische Herdabschaltung) und mobile Anwendungen (Apps) aus den Bereichen Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation und Alltagsleben.
http://tinyurl.com/njeglhb

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8. Medien

Relaunch: Internetauftritt der LAG Autismus Niedersachsen
Die Website der Landesarbeitsgemeinschaft Autismus Niedersachsen (LAG) wurde grundlegend überarbeitet und neu strukturiert. Viele Informationen zu Autismus, Fördermöglichkeiten, Anbietern für Hilfeleistungen, Kontaktstellen und Selbsthilfegruppen stehen nun übersichtlicher, schneller und umfangreicher zur Verfügung. Ein modernes und klares Design und eine vereinfachte Nutzerführung bieten verschiedene Einstiegsmöglichkeiten und schnellen Zugriff auf die Inhalte.
www.autismus-niedersachsen.de

Kurzfilm: 4. Bundeskonferenz „Gesund und aktiv älter werden“
Die 4. Bundeskonferenz der BZgA und des BMG „Gesund und aktiv älter werden“ mit dem Titel „Altern gestalten – Lebensqualität fördern" hat am 12. Juni 2015 in Berlin stattgefunden. Eindrücke und Kommentare zur Bundeskonferenz können jetzt in einem Kurzfilm angesehen werden.
www.gesund-aktiv-aelter-werden.de/?id=Seite2565


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