Die Frauengesundheitsforschung kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Im Zuge der zweiten Frauenbewegung wurde auch im Gesundheitsbereich nicht nur eine projektförmige Versorgungsstruktur aufgebaut mit Frauengesundheitszentren, Frauentherapiezentren, Frauennotrufen und vielem mehr. Auch die Gesundheitsforschung entdeckte, dass Frauen anders krank sind. In den 1980er und 1990er Jahren gründeten sich viele Frauennetzwerke, auch im Gesundheitsbereich.

1995 wurde das Multiplikatorinnen-Netzwerk Frauen/Mädchen und Gesundheit Niedersachsen gegründet, das bis heute Fachtagungen organisiert und Rundbriefe veröffentlicht. 1994 gründete sich das Nationale Netzwerk Frauen und Gesundheit. In beiden Netzwerken ist die LVG & AFS aktiv.

Ein Meilenstein der Gesundheitsberichterstattung war der 2001 erschienene erste Frauengesundheitsbericht für Deutschland.

Depressionen werden meist bei Frauen diagnostiziert. Sie gehen häufiger zum Arzt als Männer und nehmen mehr Medikamente. Essstörungen und Ängste sind Erkrankungen, an denen vor allem Frauen leiden. Ihre Körpersensibilität ist höher. Durch das sogenannte „doing gender“ wird das kulturelle Geschlecht immer wieder aktiv hergestellt. Mädchen und Frauen sind wichtige Zielgruppen für gesundheitsfördernde Angebote.

Die LVG & AFS ist in folgenden Bereichen aktiv:

  • Netzwerk Frauen/Mädchen und Gesundheit Niedersachsen
  • AG Gender und Depression im Bündnis gegen Depression in der Region Hannover
  • Nationales Netzwerk Frauen und Gesundheit

Kontakt
Dr. Ute Sonntag
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Tel.: 0511 / 388 11 89 - 5