Gesundheitsförderung gewinnt in den klassischen Bereichen des Gesundheitswesens einen zunehmend höheren Stellenwert. Darüber hinaus decken mehr und mehr Initiativen, Projekte, freie Träger und Selbsthilfeorganisationen einen Teil der Gesundheitsversorgung ab. Der Überalterungsprozess unserer Gesellschaft mit einer Zunahme alter und hochaltriger Menschen stellt den Gesundheitssektor vor viele Herausforderungen. Auch die LVG & AFS gibt mit ihren Projekten Impulse, wie diesen Herausforderungen begegnet werden kann.

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Hausärztinnen und Hausärzte spielen in der Versorgung von Menschen mit Demenz eine zentrale Rolle. Fast jeder ältere Mensch ist in hausärztlicher Betreuung und teilt häufig dort erstmals Sorgen über nachlassende Gedächtnisleistungen mit. Informationen und Hilfen leisten Anbieterorganisationen überwiegend im Kontext des Pflegeversicherungsgesetzes. Die für eine angemessene Versorgung notwendige sektorenübergreifende Kooperation findet jedoch bislang nur punktuell und längst nicht umfassend genug statt. Das FIDEM Konzept bietet dafür ein zielgerichtetes, strukturiertes und effektives Verfahren an. Alle zur Umsetzung von FIDEM benötigten Informationen und Materialien finden Sie auf dieser Homepage.

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Krankenhäuser haben eine Fülle von z. T. spezialisierten und komplexen Aufgaben, die sie möglichst effizient durchzuführen haben. Störungen in ihren Abläufen sind kontraproduktiv. Eine immer häufiger auftretende Quelle solcher Störungen sind Patientinnen und Patienten auf den Akutstationen mit demenziellen Symptomen. Diese werden häufig nicht oder verspätet erkannt; Anlass für die Einweisung in das Krankenhaus ist meistens eine akute körperliche Erkrankung oder Krise.

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Die Förderung einer hohen Versorgungsqualität sowie die Sicherung der langfristigen Finanzierbar-keit einer leicht zugänglichen und hochwertigen Gesundheitsversorgung sind zentrale Herausforderungen für die Gesundheitspolitik. Dabei kommt einer innovativen Entwicklung der gesundheitlichen Versorgung und Gesundheitsförderung in Niedersachsen eine besondere Bedeutung zu. Um Beispiele guter Praxis zu identifizieren haben sich landesbezogene Gesundheitspreise bewährt.

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Die kommunale Prävention und Gesundheitsförderung gewinnt spätestens seit in Kraft treten des neuen Präventionsgesetzes zunehmend an Bedeutung. Im Setting Kommune können eine Vielzahl sozialer Gruppen wie zum Beispiel Kinder und Jugendliche, sozial Benachteiligte oder ältere Menschen erreicht werden. Man kann direkt an der spezifischen Lebenswelt ansetzen und dort nachhaltig verhältnis- und verhaltenspräventiv interagieren.

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Die Gesundheitsversorgung findet naturgemäß dort statt, wo die Menschen leben. Vor diesem Hintergrund sind Landkreise, Städte und Gemeinden besonders herausgefordert, soziale und gesundheitliche Belange der Menschen direkt vor Ort bedürfnisgerecht zu gestalten. Zudem beeinflussen regionale Gegebenheiten sowohl das Auftreten von Erkrankungen wie auch den Versorgungsprozess. Dies unterstreicht den Bedarf nach einer regional koordinierten und gesteuerten Gesundheitsversorgung.

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