Seit 2015 arbeitet die LVG & AFS in enger Kooperation mit der Landesvereinigung für Gesundheit Bremen e. V. (LVG Bremen e. V.). Aufgrund der sehr engen und guten bundeslandübergreifenden Zusammenarbeit können mittlerweile verschiedene Projekte erfolgreich für den Standort Bremen umgesetzt werden. Seit Beginn 2018 sind neben den weiterhin laufenden Projekten „Gesunde Quartiere in Bremen und Bremerhaven“, „Bremer Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit“ und „Bremer Regionalkonferenz“ zwei neue Projekte gestartet. Zum einen die „Elternwerkstatt“ mit der ein Schwerpunkt auf das Thema „Elternarbeit in Kitas“ gelegt wird und zum anderen das Projekt „Gesundheitsfachkräfte an Bremer Schulen“. Mit diesem Projekt wird durch den Einsatz von Fachkräften das Thema Gesundheit systematisch und bedarfsorientiert in ausgewählte Schulstandorte integriert.

Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) ist Beratungs- und Vernetzungsstelle für Gesundheitsförderung und Prävention im Land Bremen mit dem Ziel, die gesundheitliche Chancengleichheit in Bremen und Bremerhaven zu stärken. Sie berät Vertreter*innen von Lebenswelten zu Strukturbildungsmaßnahmen, macht Modelle guter Praxis transparent, unterstützt den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis, fördert Vernetzung sowie die Qualitätsentwicklung von gesundheitsförderlichen Maßnahmen.

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Seit 2009 veranstaltet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Regionalkonferenzen zum Thema „Gesund & aktiv älter werden“ in Kooperation mit den Bundesländern. Ziele der Regionalveranstaltungen sind die Sensibilisierung, Information und Motivation der kommunalen Entscheidungsträger und Akteure, die Stärkung der zielgerichteten Bündnisbildung und Netzwerkarbeit sowie die Optimierung der Kooperationen und Angebotsstrukturen vor Ort.

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Die Auswirkung der sozialen Lage auf die Gesundheit konnte bereits mit verschiedenen Studien nachgewiesen werden. Für das Land Bremen verdeutlicht der Bremer Armuts- und Reichtumsbericht gesundheitliche Unterschiede zwischen sozial benachteiligten und privilegierten Wohnvierteln. Gesundheitsförderung im Stadtteil gewinnt somit zunehmend an Bedeutung, da hier die Möglichkeit besteht, eine Vielzahl der dort lebenden Bewohner*innen zu erreichen.

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Der Alltag von Eltern in prekären Lebenslagen ist von vielfältigen Herausforderungen und Belastungen geprägt, der ihr körperliches, seelisches oder soziales Wohlbefinden negativ beeinflussen kann.

In der Kita können diese Umstände dazu beitragen, dass jene Elterngruppen von Fachkräften nur mit einem erhöhten Arbeitsaufwand erreicht werden, weil sie ihr Hauptaugenmerk auf andere Bereiche des Lebens lenken. Dabei wäre eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kindertagesstätten aus pädagogischer und gesundheitsförderlicher Sicht wünschenswert. Denn im besten Fall stärkt eine enge Zusammenarbeit das System Familie als Ganzes.

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In insgesamt zwölf Grundschulen in Bremen und Bremerhaven werden seit Beginn des Schuljahres 2018 / 2019 sieben Gesundheitsfachkräfte eingesetzt. Es handelt sich dabei zunächst um ein dreijähriges Modellprojekt, das im Rahmen des Präventionsgesetzes gemeinsam von der Bremer Gesundheitssenatorin und den Krankenkassen im Land Bremen finanziert wird.

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