Das deutsche Gesundheitssystem mit seinen vielfältigen Leistungen kann von allen in Deutschland lebenden Bürgerinnen und Bürgern gleichermaßen genutzt werden. Bei genauer Betrachtung des Inanspruchnahmeverhaltens sowie der Qualität der Gesundheitsversorgung wird jedoch deutlich, dass Migrantinnen und Migranten von Ungleichheiten in der Gesundheitsversorgung betroffen sind. Als Hauptgründe werden Kommunikationsschwierigkeiten, Informationsdefizite sowie zu wenig kultursensible Angebote genannt.

Zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Migrantinnen und Migranten ist die interkulturelle Öffnung der Regeleinrichtungen des Gesundheitswesens anzustreben. Besonders die Bedarfe sozial benachteiligter Gruppen innerhalb der Bevölkerung mit Migrationshintergrund sollten berücksichtigt werden. Die LVG & AFS setzt sich durch die Moderation von Vernetzungsprozessen und gezielte Informationsangebote für eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Migrantinnen und Migranten ein.

Die LVG & AFS versendet in regelmäßigen Abständen E-Newsletter zu spezifischen Themengebieten. Der E-Newsletter „Interkulturelle Öffnung im Gesundheitswesen“ erscheint alle sechs bis acht Wochen und enthält Hinweisen auf aktuelle Veranstaltungen, kürzlich veröffentliche Studien und Berichte, neuen Praxisprojekte rund um die Thematik Migration und Gesundheit.

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