Wir leben in einer Gesellschaft, die nicht nur immer älter sondern auch zunehmend bunter wird. Aus diesem Grund rücken die Potenziale sowie Bedürfnisse von älteren Migrantinnen und Migranten zunehmend in den Fokus der Seniorenarbeit.

Notwendig ist die interkulturelle Öffnung der Seniorenarbeit, um den Zugang zu Angeboten und Leistungen für ältere Migrantinnen und Migranten sicher zu stellen. Angebote müssen mit der Zielgruppe gemeinsam gestaltet werden, so dass ältere Migrantinnen und Migranten wahrgenommen werden und sich damit identifizieren können.

 

Forum für eine kultursensible Altenhilfe

Das Forum für eine kultursensible Altenhilfe ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Verbänden, Organisationen, Migrantenorganisationen, und Institutionen aus den Arbeitsfeldern der Altenhilfe und Migrationsarbeit sowie angrenzender Tätigkeitsfelder, der sich nach Abschluss der Kampagne für eine kultursensible Altenhilfe Anfang 2006 konstituiert hat.

Die inhaltliche Arbeit des Forums wird in einer bundesweiten Koordinierungsgruppe sowie vier Regionalgruppen geleistet. In der Regionalgruppe Nord engagieren sich Einrichtungen und Institutionen aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Koordiniert wird die Regionalgruppe durch den Transkulturellen Pflegedienstes in Hannover sowie durch die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.

Das Forum für eine kultursensible Altenhilfe lebt von Ihrer Mitwirkung! Wenn sie sich an der Arbeit der Regionalgruppe Nord beteiligen möchten können sie sich gerne bei Marcus Wächter (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden.
Weitere Informationen zum Forum finden sie unter: www.kultursensible-altenhilfe.de

 

Ortsbesuche

Im Rahmen des Projektes Ortsbesuche lernen Vertreterinnen und Vertreter von Migrantenselbstorganisationen (MSO) bzw. Religionsgemeinschaften aus der Region Hannover Einrichtungen aus dem Gesundheits- und Pflegebereich kennen, die Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige vorhalten.

Zum anderen erhalten Fachkräfte aus dem Gesundheits- und Pflegebereich die Möglichkeit sich über die Lebenssituation von Familien mit Zuwanderungsgeschichte sowie über die Struktur und Funktion verschiedener MSOs und Religionsgemeinschaften zu informieren. Geplant sind gegenseitige Besuche in den Örtlichkeiten (Ortsbesuche) der jeweiligen Organisationen und Einrichtungen.

Zielgruppe
Pflegende Angehörige, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Migrantenorganisationen und Religionsgemeinschaften, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Unterstützungseinrichtungen für pflegende Angehörige

Ziele
Ziel des Projektes ist es pflegende Angehörige über Möglichkeiten zur Unterstützung und Entlastung zu informieren. Darüber hinaus werden Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich hinsichtlich der Lebenssituation von Familien mit Zuwanderungsgeschichte sensibilisiert.

Laufzeit
10/2014 bis 12/2015

Finanzierung
Fonds „Miteinander – Gemeinsam für Integration“ der Region Hannover.

 

Veranstaltungen

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Dokumentationen

Pflegende Angehörige in Familien mit Zuwanderungsgeschichte
Pflegende Angehörige mit Migrationshintergrund – Situation, Bedarfe, Ressourcen und Un-terstützung PDF-Datei [2,6 MB]

(Lebens)welten in der Stadt zusammen führen – Interkulturelle Seniorenarbeit
Fachkräftemangel in der Pflege. Personalentwicklung und Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten

Kontakt
Marcus Wächter
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 0511 / 388 11 89 - 4