Die LVG & AFS engagiert sich im Rahmen von Modellprojekten und Fachveranstaltungen für die interkulturelle Öffnung des Gesundheitswesens. Einige der Arbeitsergebnisse wurde in Form von Handlungsempfehlungen als Broschüren veröffentlicht. Ein weiterer wichtiger Tätigkeitsbereich ist die Vernetzung auf Landes- und Bundesebene.

 

Interkulturelle Öffnung der Behindertenverbände in Bremen

Die LVG & AFS unterstützt in Bremen ein Projekt zur interkulturellen Öffnung der Behindertenverbände. Dem Projekt liegt das Konzept des Projektes Ortsbesuche zu Grunde, das 2015 durch die LVG & AFS in der Region Hannover durchgeführt wurde. Ursprünglich war Ortsbesuche auf die Bedarfe pflegender Angehöriger in Familien mit Zuwanderungsgeschichte sowie der Unterstützungsstrukturen zugeschnitten. Für die Durchführung in Bremen wurde die Konzeption des Projektes adaptiert und an die Bedarfe der Unterstützungsstrukturen angepasst.
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Interkulturelle Schulungen

Im Rahmen eines Modellprojektes zur Interkulturellen Öffnung der Krankenhäuser in Niedersachsen hat die LVG & AFS ein Curriculum zur Durchführung einer interkulturellen Schulung in Krankenhäusern entwickelt, kann aber an die Bedarfe anderer Einrichtungen des Gesundheitswesens angepasst werden. Die gesamte Schulung gliedert sich in drei Lernmodule. Das Curriculum wurde eingebunden in die Borschüre Fremd oder einfach nur anders veröffentlicht.

Wollen auch Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihrer Einrichtung (Krankenhaus, Pflegedienst, Stationäre Pflegeeinrichtung, ...) für den Umgang mit Menschen aus anderen Kulturkreisen sensibilisieren? Gerne machen wir ihnen ein Angebot für eine individuell auf ihre Einrichtung zugeschnittene interkulturelle Schulung. Bitte wenden sie sich hierzu an Marcus Wächter-Raquet (Kontaktdaten siehe unten).

 

Arbeitskreis Migration und öffentliche Gesundheit

Die LVG & AFS ist Mitglied im bundesweiten Arbeitskreis Migration und öffentliche Gesundheit, angesiedelt bei der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Die rund 50 Mitglieder des Arbeitskreises kommen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen des öffentlichen Gesundheitsdienstes und des Gesundheitswesens, der Kommunen, der Länder und des Bundes sowie aus fachlich spezialisierten Einrichtungen von Migrant*innen.
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Veranstaltungen

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Veranstaltungsarchiv
24. November 2016   Zusammen sind wir bunt   Veranstaltungsflyer
18. - 19. Juni 2015   Ohne Beteiligung geht es nicht!   Veranstaltungsflyer

 

Veröffentlichungen und Dokumentationen

Sprachmittlung im Gesundheitswesen
Im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration führte der Arbeitsbereich 2015 eine Erhebung von Modellen der Sprachmittlung, die im deutschen Gesundheitswesen zum Einsatz kommen, durch. Ziel war es eine grobe Vergleichbarkeit der verschiedenen Modelle herzustellen. Erfasst wurden betriebsinterne Modelle wie der Dolmetscherservice im Städtischen Klinikum München, verschiedene Gemeindedolmetscherdienste und der Einsatz von Medizindolmetscher mit Diplom bzw. Zertifikat. Aber auch technische Lösungen wie das Dolmetschen per Telefon oder per Videotelefonie wurden dokumentiert. Die gesamte Erhebung steht als Download zur Verfügung oder kann kostenlos über den Publikationsversand der Bundesregierung bestellt werden.
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Brücken bauen: Wie kann sich das Unterstützungssystem für behinderte Menschen in Bremen interkulturell öffnen?
Die Veranstaltung des Bremer Landesbehindertenbeauftragten, des Bremer Rates für Integration und der LVG & AFS war als Worldcafe konzipiert. Ziel der Veranstaltung war es gemeinsam mit Expert*innen aus der Praxis der Migrantenorganisationen, Religionsgemeinschaften, Behindertenverbänden, Behindertenberatungsstellen sowie mit interessierten Migrant*innen gemeinsam über Hürden beim Zugang und über Wege zur interkulturellen Öffnung der Regelangebote und des Unterstützungssystems zu diskutieren. Die Ergebnisse der Veranstaltung wurden dokumentiert.
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Beteiligungsprozesse bei der interkulturellen Öffnung von Gesundheitseinrichtungen
Als Reaktion auf die zunehmende Heterogenität der Bevölkerung in Deutschland wird in den letzten Jahren verstärkt die interkulturelle Öffnung von Institutionen, Organisationen und Einrichtungen gefordert. Ein essentieller Bestandteil gelingender Öffnungsprozesse ist die aktive Beteiligung der Zugewanderten und ihrer Interessenvertretungen. Die Broschüre zeigt aus verschiedenen Blickwinkeln Handlungsempfehlungen für Beteiligungsprozesse auf und trägt so mittelbar zu einer stärkeren interkulturellen Öffnung von Gesundheitseinrichtungen bei.
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Ohne Beteiligung geht es nicht!
Auf Basis der oben genannten Broschüre wurde in 2015, in Kooperation mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration eine Bundeskonferenz zur Thematik der interkulturellen Öffnung im Gesundheitswesen durchgeführt. Die Veranstaltung verfolgte das Ziel Entscheider*innen im Gesundheits- und Pflegebereich für die Bedeutung von Beteiligungsprozessen bei der interkulturellen Öffnung sensibilisieren sowie Migrant*innen motivieren aktiv Beteiligung einzufordern.
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Das kultursensible Krankenhaus
Die Broschüre wurde von im Krankenhaus tätigen Mitgliedern des bundesweiten Arbeitskreises Migration und öffentliche Gesundheit unter Beteiligung der LVG & AFS erarbeitet und stellt die Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten mit Zuwanderungsgeschichte im Krankenhaus in den Mittelpunkt. Viele Praxisbeispiele verdeutlichen wie die Umsetzung der interkulturellen Öffnung im Krankenhaus gelingen kann.
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Empfehlung zur Durchführung von Interkulturellen Schulungen
Im Rahmen eines Modellprojektes zur interkulturellen Öffnung niedersächsischer Krankenhäuser wurde ein Curriculum für eine interkulturelle Schulung im Kontext Krankenhaus sowie Empfehlungen zur praktischen Umsetzung weiterer Maßnahmen erarbeitet. Die Broschüre fasst die Ergebnisse des Projektes zusammen.
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Interkulturelle Öffnung im Gesundheitswesen
Die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. hat 2008 im Auftrage des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration eine Tagungsreihe in verschiedenen Regionen Niedersachsens zur Thematik „Interkulturelle Öffnung im Gesundheitssystem“ durchgeführt. Ziel war die Sensibilisierung der Akteure im Gesundheitswesen. In der vorliegenden Dokumentation werden die Tagungsbeiträge von Referentinnen und Referenten zusammengefasst.
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Abgeschlossene Projekte

Gesundheit für Migrantinnen und Migranten in Niedersachsen (GeMiNie)
Das Internetportal GeMiNie war eine internetbasierte Informationsplattform für Multiplikator*innen in den Bereichen Gesundheit, Soziale Arbeit, Migration und Integration. Ziel des Internetportals war es, Menschen mit geringen Deutschkenntnissen bei gesundheitlichen Problemen eine Verständigung in ihrer Mutter- bzw. Verkehrssprache ihres Heimatlandes zu ermöglichen.
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Kontakt
Marcus Wächter-Raquet
Tel.: 0421 / 48 53 35 10
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