Die stationäre Pflege nimmt heute und auch zukünftig eine wichtige Rolle im Gesundheitswesen ein. Vor dem Hintergrund des neuen Präventionsgesetzes sieht der Gesetzgeber die Durchführung gesundheitsförderlicher und präventiver Maßnahmen in stationären Pflegeeinrichtungen vor. Bewohner*innen weisen aufgrund von Multimorbidität oft komplexe gesundheitliche Situationen auf, dennoch lässt sich ihre Gesundheit fördern und die Lebensqualität steigern. Diese Potenziale zur Gesundheitsförderung bei Bewohner*innen stehen im Mittelpunkt des Projektes „Gesundheitsförderung für Bewohner*innen stationärer Pflegeeinrichtungen“.

LogoWir werden in fünf Modelleinrichtungen in der Stadt und Region Hannover und der Stadt und dem Landkreis Hildesheim einen Analyse- und Entwicklungsprozess zur Gesundheitsförderung zur systematischen Einbindung in den alltäglichen Ablauf anstoßen und dabei alle Beteiligten, wie z. B. Bewohner*innen, Leitungs-, Pflege- und Betreuungskräfte, aktiv einbeziehen. Die Maßnahmen der Gesundheitsförderung grenzen sich dabei von aktivierender oder prophylaktischer Pflege und Betreuung im Rahmen des Pflegeprozesses ab. Es geht um den Aus- und Aufbau gesundheitsförderlicher Strukturen und Maßnahmen (z. B. zu den Themen körperliche Aktivität, Ernährung, Sexualität).

Die fünf Modelleinrichtungen sind: AWO Residenz Sehnde, Heinemanhof Stadt Hannover, Alten- und Pflegeheim Marienstift Barsinghausen, Christophorusstift Hildesheim und  Seniorenresidenz Lindenhof Lehrte.

Aktuell führen wir Fokusgruppen durch, um die Bedarfe und Ressourcen in den Einrichtungen zu erheben und zu analysieren.

Kontakt
Theresa Vanheiden
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Tel.: 0511 / 388 11 89 - 37

Nina Fleischmann
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