Nichts determiniert Gesundheit so sehr wie die soziale Lage des Menschen. Frühzeitige Sterblichkeit und gesundheitliche Beeinträchtigungen treten in Gruppen mit niedrigem sozialem Status, Ausbildungsstand und Einkommen häufiger auf als in höheren Statusgruppen. Dies betrifft nahezu alle spezifischen Krankheiten und Behinderungen; d. h. sozial benachteiligte Menschen leiden häufiger unter Erkrankungen, haben eine kürzere Lebenserwartung und erleben weniger in Gesundheit verbrachte Jahre.

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Menschen mit geringem Einkommen sind unterschiedlichen gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt – diese prägen in starkem Maße das individuelle Gesundheitsverhalten. Um die Gesundheit von sozial benachteiligten Menschen zu fördern, müssen zum einen die gesundheitlichen Belastungen verringert und zum anderen die gesundheitsfördernden Ressourcen gestärkt werden. Maßnahmen zur Verringerung der gesundheitlichen Ungleichheit sind dann erfolgreich, wenn sie an den Lebenswelten der Zielgruppen ansetzen.

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Die Niedersächsische Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit hat in der Vergangenheit diverse Veranstaltungen und Tagungsreihen durchgeführt. Dokumentationen und aktuelle Veranstaltungsankündigungen finden Sie unter dem Reiter Veranstaltungen und Dokumentationen.

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Nationale Kooperation für Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Bundesvereinigung für Gesundheit e. V. (BfGe) und die Landesvereinigungen, Landeszentralen und Landesarbeitsgemeinschaften für Gesundheitsförderung (LGs) sowie Einrichtungen mit entsprechender Aufgabenstellung auf Ebene der Bundesländer arbeiten zusammen, um sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen zu vermindern. Sie vereinbaren, die hierzu vorhandenen Erfahrungen und Instrumente zukünftig gemeinsam zu nutzen und  weiterzuentwickeln und haben dazu eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. 

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"Gesund aufwachsen für alle!“ soll Impulse für die präventive Neuausrichtung in den Kommunen setzen. Kommunen sollen durch fachliches Wissen unterstützt und der Strukturaufbau innerhalb der Kommune konkret gefördert werden. Durch vernetztes Vorgehen in der Kommune sollen verlässliche Kooperationsstrukturen entstehen, in denen das gemeinsame Handeln im Vordergrund steht.

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Beispiele guter Praxis zeigen in anschaulicher Weise Wege und Ansätze zur Qualitätsverbesserung auf. Vom beratenden Arbeitskreis des Kooperationsverbundes wurden daher  Kriterien einer Guten Praxis entwickelt, die das Gelingen der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten fördern.Sie sind als ein Beitrag zu einer praxisbasierten, partizipativen Qualitätsentwicklung zu verstehen und sollen zu einer regen Diskussion über das Wie der Gesundheitsförderung anregen. 

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Projekt zur Förderung kommunaler Präventionsketten in Niedersachsen für ein gelingendes Aufwachsen in gemeinsamer Verantwortung.

Viele Kinder in Niedersachsen wachsen im Wohlergehen auf. Doch die Armutsquote ist auch hier hoch. Mehr als jedes sechste Kind zwischen 0 bis 10 Jahren (17,8 %) ist im SGB II-Bezug. Die Einkommenslage ihrer Familien bestimmt ihre Gesundheits- und Bildungschancen, ihre Chancen auf soziokulturelle Teilhabe, ihre Chancen auf Unterstützung und Förderung.

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