Menschen mit geringem Einkommen oder anderen schwierigen Lebensumständen haben in Deutschland ein doppelt so hohes Erkrankungsrisiko und ei­ne um bis zu zehn Jahre geringere Lebens­erwartung als Men­schen aus bes­ser gestellten Bevölkerungs­schichten. Um die Gesundheit von sozial benachteiligten Menschen zu fördern, müssen zum einen die gesundheitlichen Belastungen verringert und zum anderen die gesundheitsfördernden Ressourcen gestärkt werden. Maßnahmen zur Verringerung der gesundheitlichen Ungleichheit sind dann erfolgreich, wenn sie an den Lebenswelten der Zielgruppen ansetzen.

Hier knüpft die niedersächsische Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) an. Sie ist auf Landesebene Beratungs- und Koordinierungsstelle für die Gesundheitsförderung für und mit sozial Benachteiligten. Sie berät Vertreter*innen von Lebenswelten zu Strukturbildungsmaßnahmen, macht Modelle guter Praxis transparent, unterstützt den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis, fördert Vernetzung sowie die Qualitätsentwicklung von gesundheitsförderlichen Maßnahmen auf kommunaler Ebene.
 

Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Niedersachsen ist seit 2003 in die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. integriert. Sie wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie mit Mitteln der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) über die BZgA.

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