Nationale Kooperation für Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Bundesvereinigung für Gesundheit e. V. (BfGe) und die Landesvereinigungen, Landeszentralen und Landesarbeitsgemeinschaften für Gesundheitsförderung (LGs) sowie Einrichtungen mit entsprechender Aufgabenstellung auf Ebene der Bundesländer arbeiten zusammen, um sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen zu vermindern. Sie vereinbaren, die hierzu vorhandenen Erfahrungen und Instrumente zukünftig gemeinsam zu nutzen und  weiterzuentwickeln und haben dazu eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. 

Vernetzung
Erfolgreiche Gesundheitsförderung basiert auf einer abgestimmten Strategie von Aufklärung, Beratung, Kompetenzentwicklung und strukturellen Maßnahmen auf den verschiedenen Handlungsebenen. Die konkreten Maßnahmen müssen vor Ort greifen und den Menschen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld („Setting“) begegnen, denn nur durch Verankerung in den Lebenswelten erreicht Gesundheitsförderung die Akzeptanz der Menschen in schwierigen Lebenslagen und eine nachhaltige Wirkung. Vor Ort  wird dieser Ansatz auf vielen Ebenen und in vielen Handlungsfeldern bereits erfolgreich umgesetzt. Diese Arbeit wird durch den Aufbau  nachhaltiger Vernetzungsstrukturen zwischen Akteuren auf lokaler Ebene, Länder- und Bundesebene unterstützt. Alle Aktivitäten und Produkte des Kooperationsverbundes finden sich auf der Internetplattform www.gesundheitliche-chancengleichheit.de . Das Onlineportal umfasst vielfältige Beiträge zu unterschiedlichen Handlungsfeldern und aktuelle Meldungen aus der soziallagenorientierten Gesundheitsförderung. Teil der Plattform ist eine bundesweite Projektdatenbank, in der inzwischen über 2000 Angebote der Gesundheitsförderung abrufbar sind. Einen schnellen Überblick über die Arbeit des Kooperationsverbundes vermittelt die Broschüre Gesundheitliche Chancengleichheit verbessern.

54 Kooperationspartner
Dem Kooperationsverbund, den die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) initiiert hat und maßgeblich trägt, gehören mittlerweile 54 Kooperationspartner an. Die Partner im Verbund haben sich auf Schwerpunktthemen verständigt und bemühen sich dort gemeinsam intensiv um die Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten. Eine Liste der Kooperationspartner finden Sie hier: www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/kooperationsverbund/struktur/kooperationspartner/

Koordinierungsstellen in den Bundesländern
In den Bundesländern sind die Regionale Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit eingerichtet worden.

Informationen zur regionalen Koordinierungsstelle Niedersachsen und weitere Informationen aus Niedersachsen finden Sie unter: www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/niedersachsen/

Und weitere Informationen zu der LVG und AFS als Träger der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Niedersachsen unter: www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/lvg-afs-niedersachsen/