22. August 2017 Das Richtige richtig machen!

Foto: © Robert Kneschke – Fotolia.com
Erstellt am 23.06.2017 von Janine Sterner

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Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10, 30169 Hannover

Anforderungen an Qualitätsentwicklung und -sicherung in der Gesundheitsförderung und Prävention

Angebote, Maßnahmen und Projekte im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention werden immer vielfältiger. Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung sind dabei wesentliche Faktoren, die zur Wirksamkeit und kontinuierlichen Verbesserung solcher Interventionen beitragen. Maßnahmen und Projekte professionell umzusetzen und den Fragen „Was hat es eigentlich gebracht? Und was lernen wir für die Zukunft?“ nachzugehen, liegt im großen Interesse sowohl der Praxis als auch der Fördermittelgeber. Auch das im Sommer 2015 verabschiedete „Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention (Präventionsgesetz)“ verfolgt den Anspruch, die Qualitätsentwicklung und -sicherung weiter zu fokussieren und auszubauen.

Um die Potenziale von Prävention und Gesundheitsförderung nachhaltig auszuschöpfen, bedarf es einer fundierten, strukturierten Qualitätssicherung und -entwicklung. Dies stellt jedoch Akteur*innen der Praxis angesichts eines wachsenden und unübersichtlichen Angebots von Instrumenten und Verfahren, mangelnder zeitlicher und personeller Kapazitäten sowie begrenzter Fördermittel vor Herausforderungen.

Im Rahmen der Veranstaltung werden aktuelle Trends und Entwicklungen sowie die Vielfältigkeit von Qualitätsentwicklung und -sicherung vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Konkrete Beispiele vermitteln (neue) Impulse und Anregungen für die Praxis.

Programm

09:30 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee

10:00 Uhr | Begrüßung und Einführung

10:30 Uhr | Qualität in der Gesundheitsförderung: Eine Einführung
Dr. Günter Ackermann, Qualität und Evaluation

11:30 Uhr | Pause

11:45 Uhr | Das Quartier als ein Labor des Wissens: Gesundheit und Diversity im Kontext partizipativer Forschung
Prof. Dr. Christiane Falge, Hochschule für Gesundheit Bochum

12:45 Uhr | Mittagspause

13:45 Uhr | Tischgespräche (2 Durchgänge à 45 Minuten)
Im Fokus der Tischgespräche steht der Transfer in die eigene Praxis. Folgende Aspekte werden dabei erörtert: Welche Bedeutung hat Qualität im jeweiligen Kontext? Wie kann Qualität gemessen bzw. festgemacht werden? Wie kann QE/QS an Hand der Beispiele konkret angewendet bzw. umgesetzt werden?

1. Aktionsforum Gesundheitsinformationssystem (afgis) e. V.: Qualitativ hochwertige Gesundheitsinformationen
Thema: Nach welchen Qualitätsstandards richten sich Gesundheitsinformationen im Internet? Wie kann ich qualitätsgesicherte Gesundheitsinformationen im Internet erkennen?
Martin Schumacher, afgis e. V.

2. Unterstützung der Qualitätsentwicklung in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung: Die 12 Good Practice-Kriterien
Thema: Kurze Vorstellung der Kriterien. Wie können die Kriterien in der Praxis angewendet werden?
Iris Grimm, Bayerisches Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung

3. Ergebnisevaluation von Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung. Ein Leitfaden zur Selbstevaluation für Praktikerinnen und Praktiker
Thema: Kurze Vorstellung des Leitfadens. Wie können Ergebnisevaluationen in Eigenregie und Schritt für Schritt gestartet werden? Was muss beachtet werden?
Svenja Budde, Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen

4. Präventionsketten in Niedersachsen: Gesund aufwachsen für alle Kinder!
Thema: Nach einer kurzen Vorstellung des Projekts, soll die Ressortübergreifende Zusammenarbeit als ein Qualitätsmerkmal des Projekts fokussiert werden.
Dr. Antje Richter-Kornweitz, LVG & AFS

15:15 Uhr | Tagungsbeobachtung: Zusammenfassung und Ausblick
Tanja Föhr, FÖHR Agentur für Wissenstransfer und Innovationskulturen

16:00 Uhr | Veranstaltungsende

Gesamtmoderation
Sandra Exner und Janine Sterner, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.