30. August 2018 Gut gemeint ist noch nicht gut gemacht!

 
Erstellt am 27.06.2018 von Sandra Exner

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1. Lernwerkstatt – Grundlagen zur Entwicklung von Projekten und Maßnahmen schaffen: Konzeption, Zielgruppenbezug und Setting-Ansatz

Folgende Kriterien bilden die Grundlage zur Entwicklung von Projekten und Maßnahmen in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung und Prävention und stehen im Fokus der ersten Lernwerkstatt:

Einstiegsvortrag:
Qualitätsentwicklung in Gesundheitsförderung und Prävention – Die 12 Good Practice Kriterien im Überblick

Vortrag zu den drei Kriterien:
Die Drei Kriterien: Konzeption, Zielgruppe/Zielgruppenbezug und Setting-Ansatz

 

  • In der Konzeption sollte ein klarer Zusammenhang zu Gesundheitsförderung und Prävention hergestellt und welche (benachteiligten) Zielgruppen im Fokus stehen deutlich benannt werden. Auf der Grundlage eines beschriebenen Handlungsbedarfs werden dann überprüfbare Ziele sowie Maßnahmen und Methoden, mit denen diese Ziele erreicht werden sollen, entwickelt.
  • Die Zielgruppen (z. B. Kinder, Jugendliche, Erwachsene, ältere Menschen) werden in der Konzeption präzise bestimmt. Die Probleme, die sich bspw. aus einer schwierigen sozialen Lage ergeben, werden beschrieben - weitere Merkmale der Zielgruppen (Alter, Geschlecht etc.) werden mit einbezogen.
  • Der Setting-Ansatz (Lebenswelt-Ansatz) nimmt die Lebenswelten von Menschen und damit die (Lebens-)Bedingungen in den Blick. Gesundheitsförderung nach dem Setting-Ansatz stärkt dabei die individuellen Fähigkeiten und Ressourcen der Menschen und arbeitet zusätzlich an einer gesundheitsgerechten Gestaltung der Lebensbedingungen im jeweiligen Setting (z. B. Kita, Schule, Kommune, Stadtteil).

Input und Moderation
Nicola Jakobs und Wiebke Sannemann
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.