05. September 2018 Wohin des Weges? – Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

 
Erstellt am 29.06.2018 von Lea Oesterle

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Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10, 30169 Hannover

Ergebnisse des Modellprojekts Kontextcheck

Mit der gesteigerten Bedeutung des Settings Kommune für die Prävention und Gesundheitsförderung der Menschen, die dort aufwachsen, leben, arbeiten und älter werden, haben sich bereits viele Kommunen engagiert und erfolgreich auf den Weg gemacht…Doch wo soll es eigentlich genau hingehen? Welche Wege sind bereits Autobahnen, welche nur Trampelpfade? Wer zieht gemeinsam an einem Strang? Möchten die Personen, für die Ziele gesetzt werden, überhaupt den gleichen Weg gehen oder welche Wünsche bestehen auf dieser Seite?

Diese bildlichen Fragen sollen deutlich machen, dass es für kommunale Gesundheitsförderung – als strategischen Prozess verstanden – einen guten Überblick über die regionale Datenlage, die bereits bestehenden Angebote, die agierenden Akteur*innen und Netzwerke sowie die Wünsche der Bevölkerung braucht.

Das Projekt „Kontextcheck“ der LVG & AFS Nds. e. V. in Kooperation mit der BKK Mobil Oil unterstützte sechs Modellkommunen bei diesem Prozess. Von den Erfahrungen und unterschiedlichen Vorgehensweisen sollen alle lernen können! Auf der Veranstaltung werden die Modellphasen und der daraus entwickelte Leitfaden vorgestellt. Die einzelnen Schritte der Datenanalyse, Netzwerkanalyse und Bedürfniserhebung werden praxisnah in Foren aufbereitet. Nach der abgeschlossenen Modellphase ist ein Roll-out des Projekts geplant.

Herzlich eingeladen sind interessierte kommunale Akteur*innen, Multiplikator*innen und Gesundheitsplaner*innen sowie alle an kommunaler Gesundheitsförderung Interessierten.

"Graphic recording" zur Veranstaltung 

 

Programm


09:30 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee

10:00 Uhr | Grußworte
Maria Becker, Leiterin der Unterabteilung Prävention im Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Ansgar Krümpelbeck, BKK Mobil Oil, Teamleiter Prävention und Gesundheitsförderung

10:30 Uhr | Kontextcheck – Erfahrungen aus dem Modellprojekt
Lea Oesterle, LVG & AFS Nds. e. V.
Vortrag

11:15 Uhr | Kaffeepause

11:30 Uhr | Markt der Möglichkeiten
Stände der Modellkommunen
Dokumentation

  1. Stadt und Landkreis Celle: Bedarfs- und Bedürfnisanalyse zur psychischen Gesundheit und dem Einfluss digitaler Medien auf Schüler*innen
  2. Stadt Braunschweig: Bedarfs- und Bedürfnisanalyse zur Verminderung der Auffälligkeiten bei der Schuleingangsuntersuchung in prekären Stadtteilen
  3. Landkreis Osnabrück, Stadt Dissen aTW: Bedarfs- und Bedürfnis­analyse für kommunale Prävention und Gesundheitsförderung bei Arbeitsmigrant*innen
  4. Stadt Delmenhorst: Bedarfs- und Bedürfnisanalyse für Menschen mit Migrationshintergrund im Stadtteil Düsternort und im Quartier Wollepark zum Thema psychische Gesundheit, Teilhabe und soziale Interaktion
  5. Landkreis Gifhorn, Stadt Wittingen: Bedarfs- und Bedürfnisanalyse für strategische kommunale Prävention und Gesundheitsförderung bei älteren Menschen
  6. Landkreis Lüchow-Dannenberg: Bedarfs- und Bedürfnisanalyse für junge Ältere (50+) für ein aktives und selbstbestimmtes Älterwerden
  7. Weiterführende Themeninsel: Was braucht es um Kontextcheck herum und wie geht es danach weiter?

12:45 Uhr | Mittagspause

13:45 Uhr | Lokale Netzwerke für gemeinsame Strategie(entwicklung) nutzen
Christoph Gilles, LVR-Landesjugendamt Rheinland, Koordinationsstelle Kinderarmut
Vortrag

14:30 Uhr| Parallele Foren

Forum 1
Partizipative Erhebungsmethoden zur Bedürfnisanalyse
Janine Sterner, Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit, LVG & AFS Nds. e. V.
Abstract

Forum 2
Netzwerkanalysen
Christoph Gilles, LVR-Landesjugendamt Rheinland, Koordinationsstelle Kinderarmut
Abstract

Forum 3
Datenprofile
Hartmut Dybowski, Rainer Schubert, Sozial- und Gesundheitsplanung Stadt Braunschweig

16:15 Uhr | Tagungsbeobachtung und Graphic Recording
Anne Panter, Visuelle Kommunikation

16:30 Uhr | Ausblick & Ende der Veranstaltung

 

Gesamtmoderation:
Thomas Altgeld, LVG & AFS Nds. e. V.