Die meisten Betreuungs-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen in Bremen werden auch von geflüchteten Jugendlichen genutzt. Einige dieser Jugendlichen haben Schlimmes wenn nicht sogar Traumatisches erlebt. Doch auch ohne diese Erfahrungen ist das Ankommen in einer fremden Umgebung ohne Kenntnisse der Landessprache mit viel Stress und psychischem Druck verbunden. Es geht um Spracherwerb, das Vertrautmachen mit der neuen Umgebung, die Alltagsbewältigung im Wohnumfeld, in der Schule und immer wieder um das Aushalten von Ungewissheiten.

Fachkräfte und Ehrenamtliche, die mit geflüchteten Jugendlichen zu tun haben, stehen vor der Aufgabe diesen jungen Menschen das Ankommen zu erleichtern indem sie Sicherheit, Struktur und eine Zukunftsperspektive vermitteln. Doch immer wieder stoßen sie auf unsichtbare Barrieren oder haben das Gefühl, dass die Hilfe nicht ankommt. Es stellt sich die Frage, was bei einem sensiblen Umgang mit geflüchteten Jugendlichen zu beachten ist aber auch was vermieden werden sollte.

Mit dem Workshop wollen wir zeigen, wie sich belastende Situationen auf die seelische Gesundheit geflüchteter Jugendlicher auswirken und welche Instrumente sowie Methoden im Umgang mit geflüchteten Jugendlichen eingesetzt werden können. Dazu wird es einen Impuls einer Psychologin von Refugio Bremen sowie weitere Statements von Praktiker*innen geben.

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Programm

12:30 Uhr | Anmeldung und Mittagsimbiss

13:00 Uhr | Begrüßung

13:10 Uhr | Geflüchtete Jugendliche – Ressourcen, Belastungssituationen und der Umgang damit | Vortrag
Doreen Seefeldt, Refugio Bremen e. V.

13:50 Uhr | Die Zollhausboys stellen sich vor

14:00 Uhr | Musik von den Zollhausboys und Pago Balke

14:15 Uhr | Kaffeepause

14:30 Uhr | Gesprächsrunde mit Vertreter*innen verschiedener Einrichtungen
Cemal Kocas, Ein Haus für unsere Freundschaft e. V.
Monika Duncan, Sport-Verein „Werder“ von 1899 e. V.
Jens Schaller, Vaja e. V.
Adem Hacikerimoglu, Alten Eichen gGmbH (angefragt)
Paula Eickmann, Weserholz
Frauke Kötter, QBZ Morgenland
Claudia A. Cruz, Fotografin

15:15 Uhr | Arbeitsphase: Neue Ansatzpunkte

16:30 Uhr | Ende der Veranstaltung

Moderation
Marcus Wächter-Raquet, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.