Wie kann es gelingen?

Prävention und Gesundheitsförderung sowie Inklusion gewinnen zunehmend an Bedeutung. Bei der Frage „Wie kann es gelingen?“ müssen alle Menschen einbezogen werden. Was bedeutet das aber konkret für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen? Und welche Rolle spielen dabei Empowerment, Selbstbestimmung und Teilhabe?

Die vielen Parallelen und Schnittmengen der Behindertenhilfe und Gesundheitsförderung stehen im Fokus der Veranstaltung. Es soll aufgezeigt werden, wie Menschen Hilfestellung dahingehend gegeben werden kann, sich mit den bio-psycho-sozialen Belastungen ihrer Umwelt auseinanderzusetzen und ihre Wünsche auf Selbstbestimmung und Autonomie in allen Lebenslagen zu verwirklichen.

Die Begriffe Selbstbestimmung, Empowerment und Inklusion sowie Anerkennung und Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft sind in der Behindertenhilfe wichtige Aspekte. Genauso im Feld der Gesundheitsförderung. Es gibt – nicht nur bauliche – Barrieren für Menschen mit Behinderungen. Dies muss bei Prävention und Gesundheitsförderung in jedem Setting immer mitgedacht werden, damit ALLE Menschen erreicht werden und von den Angeboten profitieren.

Im Rahmen der Veranstaltung sollen vor allem Beispiele guter Praxis aufgezeigt werden, wie selbstbestimmte Teilhabe und Inklusion sowie Prävention und Gesundheitsförderung miteinander verzahnt und erlebbar gemacht werden können. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen mit und ohne Behinderungen, die diesen spannenden Zusammenhang erkunden wollen. Denn, ALLE Menschen, unabhängig davon, ob sie eine Behinderung haben oder nicht, partizipieren von Inklusion, Prävention und Gesundheitsförderung.

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Programm

09:30 Uhr | Ankommen und Begrüßungskaffee

10:00 Uhr | Grußwort
Dr. Carola Reimann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

10:15 Uhr | Darauf kommt`s an: ALLE Menschen profitieren von Prävention und Gesundheitsförderung
Petra Wontorra, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen

10:30 Uhr | Wirksamkeit von Gesundheitsförderungs- und Präventionsansätzen bei Menschen mit Behinderungen
Prof. Dr. Änne-Dörte Latteck & Jutta Backhaus, Fachhochschule Bielefeld, Fachbereich Wirtschaft & Gesundheit I Vortrag

11:15 Uhr | Kaffeepause

11:30 Uhr | Ausgewählte Modelle guter Praxis zur Gesundheitsförderung und Prävention bei Menschen mit Behinderungen
Theresa Vanheiden & Thomas Altgeld, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. I Vortrag

12:15 Uhr | Gesundheit braucht Wissen – angemessene, verständliche Information über gesundheitsbezogene Fragen für Menschen mit Behinderungen
Prof. Dr. Bettina Lindmeier, Leibniz Universität Hannover, Institut für Sonderpädagogik

13:00 Uhr | Mittagspause

14:00 Uhr | „Speed-Dating“: Projekte stellen sich vor:

Netzwerk Inklusion Mayen-Koblenz
Alfred Langen, Netzwerk Inklusion MYK

GESUND!
Theresa Allweiss, PartKommPlus – Forschungsverbund für gesunde Kommunen

Netzwerk Elternschaft und Behinderung in der Region Hannover
Kerstin Blochberger,
bbe e. V. – Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern

Brückenbauen – Projekt zur Förderung der gesellschaftlichen Integration gehörloser Jugendlicher
Galina Rubinshteyn und Manuela Richard,
Caritasverband Wuppertal/Solingen e. V.

Ich kenn mich aus
Snezana Marijan, Ärztekammer Nordrhein

Bubl – Bundesweite unabhängige Beschwerdestelle für die Lebenshilfe
Astrid Thulke, LVG & AFS Nds. e. V.

16:00 Uhr | Zusammenfassung/Ausblick

16:15 Uhr | Ende der Veranstaltung

Moderation
Dörte Maack, Dialog im Dunkeln