02. Mai 2018 Umgang mit „schwierigen“ Angehörigen

Foto: © oatawa - fotolia.com
Erstellt am 21.11.2017 von Veronika Warga

Veranstaltungsflyer

Flyerdownload

Zur Veranstaltung anmelden

Veranstaltungs­anmeldung

Anfahrt

Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10, 30169 Hannover

Werden Angehörige in die Betreuung und Pflege von Patient*innen und Bewohner*innen integriert, entstehen oftmals Konflikte mit Mitarbeitenden. Während Mitarbeiter*innen mitunter erleben, dass Angehörige sich nur schwer auf die Pflege- und Betreuungskonzepte der Einrichtungen einstellen können, schildern Angehörige hingegen, dass sie sich durch das betreuende Team nicht wertgeschätzt und berücksichtigt fühlen. Es scheinen sich hier zwei verschiedene Sichtweisen unversöhnlich gegenüber zustehen.

Das vorliegende Seminar sensibilisiert Mitarbeiter*innen der Pflege und Betreuung für die Perspektive der Angehörigen. Diese sollten von Seiten der Mitarbeiter*innen als „Patient*innen 2. Ordnung“ gesehen und angesprochen werden. Hierzu gilt es neben der Perspektive von pflegenden Angehörigen auch ihre Bedürfnislage zu kennen, um eine verstehende Haltung entwickeln zu können. Im Weiteren vermittelt das Seminar Gesprächsmodelle, mithilfe derer Mitarbeiter*innen empathisch auf die Belange und Belastungen der Angehörigen eingehen können, um sie perspektivisch als Kooperationspartner*in zu gewinnen.


Arbeitsweise

Seminar, Übungen, Vortrag, Fallarbeit, Diskussionen

Teilnehmende
Alle, die Kontakt mit Angehörigen in ihrem Arbeitsalltag haben

Ort
Akademie des Sports,
Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10, 30169 Hannover

Dozent
Stephan Kostrzewa: exam. Altenpfleger, Diplom-Sozialwissenschaftler, Chefredakteur „Palliativpflege heute“, Fachbuchautor, Inhaber „Institut für palliative und gerontopsychiatrische Interventionen“, Studienleiter bei der PPM Akademie, Promovierender am Institut für Allgemeinmedizin der Universität Duisburg/Essen.

Teilnahmegebühr
145 Euro (inkl. Getränke und Mittagessen)

Anmeldeschluss
06. April 2018