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Die Gesundheitsförderung pflegebedürftiger Menschen, ihrer betreuenden Angehörigen sowie der beruflich in der Pflege Tätigen ist eine wichtige Aufgabe, derer sich die LVG & AFS angenommen hat. In unserer Gesellschaft ist seit längerem ein Alterungsprozess zu beobachten, wie in vielen anderen industrialisierten Ländern. Eine Zunahme alter und hochaltriger Menschen stellt den Gesundheitssektor vor viele Veränderungen und Entwicklungsnotwendigkeiten. Die LVG & AFS befasst sich seit längerem mit pflegebezogenen Themen. Immer wieder nimmt sie die häusliche bzw. ambulante Pflegeversorgung und -betreuung sowie die Alten- und Pflegeheime unter gesundheitsförderlichen Aspekten in den Fokus.

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Seit 2015 haben (teil)stationäre Pflegeeinrichtungen die Möglichkeit, Anträge zur Förderung von Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung für Bewohner*innen im Sinne des Präventionsgesetzes §5 SGB XI stellen.

Wie der Präventionsbericht 2018 zeigt, werden die im „Leitfaden zur Prävention in stationären Pflegeinrichtungen“ definierten Themenfelder unterschiedlich häufig gewählt. Während seitens der Pflegekassen 94 Prozent der interessierten Pflegeeinrichtungen zu Maßnahmen zur körperlichen Aktivität von Bewohner*innen und Tagesgästen beraten und unterstützt wurden, erfolgte dies zum Thema Gewaltprävention bei lediglich ein Prozent der Einrichtungen. Zweifelsfrei gibt es somit Handlungsfelder, die in den Einrichtungen bevorzugt thematisiert werden.

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Die Altenpflege ist von hoher Arbeitsverdichtung, großer Dynamik und engen Absprachen im Arbeitsalltag gekennzeichnet. Pflege erfordert hohe fachliche Voraussetzungen, Verantwortungsbereitschaft und in der Beziehungsarbeit mit den zu betreuenden Menschen besondere persönliche Kompetenzen. Eine gute Zusammenarbeit, funktionierende Teams und Absprachen sowie eine Arbeitszufriedenheit bei Pflegenden sind wichtig.

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Die Sicherstellung einer bedarfsgerechten pflegerischen Versorgung stellt in Zeiten des voranschreitenden demografischen Wandels und knapper Personalressourcen eine komplexe gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar. Damit sie bewältigt werden kann, bedarf es auch kleinräumiger Lösungsstrategien. Diese sollten die jeweiligen Versorgungssituationen vor Ort sowie die daraus resultierenden Bedarfe und Potenziale berücksichtigen und die handelnden Akteur*innen aktiv in die Entwicklung einbinden. Die Kommunen können hierbei in ihrer Verantwortung für die soziale Daseinsvorsorge eine wichtige Rolle übernehmen.

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In der Diskussion um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf richtete sich die Aufmerksamkeit über viele Jahre primär auf Kindererziehungsaufgaben von Beschäftigten. Verstärkt tritt nun jedoch ins Bewusstsein, dass in einer alternden Gesellschaft auch die Verbindung der Erwerbstätigkeit mit der Betreuung und Pflege älterer Menschen einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Der betroffene Personenkreis ist mit sehr spezifischen Herausforderungen konfrontiert.

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Etwa 60 Prozent aller Bewohner*innen stationärer Pflegeeinrichtungen sind von psychischen Erkrankungen (z. B. Demenz, Depressionen, Sucht, Angststörungen) betroffen. Der Umgang mit diesen Krankheitsbildern stellt insbesondere die Betroffenen selbst aber auch die Pflegenden vor große Herausforderungen. Im Rahmen des Projekts „Leben in Balance“ wird der Fokus auf die Fragestellung gerichtet, welche Möglichkeiten bestehen, im anforderungsreichen Arbeitsalltag einer (teil-)stationären Pflegeeinrichtung die psychosoziale Gesundheit der Bewohner*innen bzw. der Gäste zu erhalten bzw. zu verbessern.

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Den Beschäftigten und Leitungskräften im Sozial- und Gesundheitsbereich, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Altenpflege und -betreuung ist längst klar: Sie arbeiten in einer Branche, die durch rasant voranschreitende Veränderungen und hohe Anforderungen an jede und jeden Einzelnen geprägt ist. Ein stetig steigender Qualitätsdruck, komplexer werdende Versorgungsbedarfe und die sich vielerorts bereits heute abzeichnenden Personalengpässe stellen in diesem Zusammenhang wesentliche Einflussfaktoren dar.

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Mit Inkrafttreten des Präventionsgesetzes im Jahr 2015 sind die gesetzlichen Pflegekassen verpflichtet, Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung für Bewohner*innen in voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen umzusetzen. Dabei sind die Bewohner*innen als auch die Pflegeeinrichtung zu beteiligen (§ 5 Abs. 1 SGB XI). Bewohner*innen weisen aufgrund von Multimorbidität oft komplexe gesundheitliche Situationen auf, dennoch lässt sich ihre Gesundheit fördern und die Lebensqualität steigern.

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Wie Studien heute belegen, gewinnt die Vereinbarung von Erwerbstätigkeit und informeller Pflege gesellschaftlich an Relevanz. Die Vereinbarenden sind mit der Herausforderung konfrontiert, zwei inhaltlich, zeitlich und räumlich grundlegend unterschiedlich strukturierte Lebensbereiche miteinander in Einklang zu bringen. Hieraus resultieren, wie viele Untersuchungen belegen, nicht selten negative Folgewirkungen für den Beruf und die Gesundheit der Pflegenden. Sie zeigen sich zum Beispiel in Form von einer verminderten beruflichen Leistungsfähigkeit, erhöhten Fehlzeiten, der Notwendigkeit, die Arbeitszeit zu reduzieren bis hin zu umfassenden physischen und psychischen Belastungen, die ein erhöhtes Erkrankungsrisiko dieser Beschäftigtengruppe bedingen.

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