Die Kommunen nehmen als Orte der sozialen Daseinsfürsorge eine besondere Rolle bei der Sicherstellung der pflegerischen Versorgung ein. Obwohl ihre Möglichkeiten einer verbindlichen Steuerung rechtlich beschränkt sind, bestehen doch viele andere Gestaltungsmöglichkeiten für Kommunen: Beispielsweise indem sie im Rahmen örtlicher Pflegekonferenzen (§ 4 NPflegeG) moderierende und vernetzende Funktionen übernehmen.  In vielen Landkreisen und kreisfreien Städten werden bereits Pflegekonferenzen geplant und durchgeführt. Andere möchten beginnen – aber wie geht man das ganz praktisch an? Nutzen Sie gerne die „Handlungshilfen zur Planung und Umsetzung von örtlichen Pflegekonferenzen“ und die „Muster-Geschäftsordnung einer örtlichen Pflegekonferenz“, die im Rahmen des Projektes „Komm.Care – Kommune gestaltet Pflege in Niedersachsen“ gemeinsam mit Kommunen entwickelt wurden, um Sie als Akteur*innen und Verantwortliche vor Ort in Ihrer Pflegestrukturplanung zu unterstützen.