Digital durchgeführte Beratungen und Behandlungen etablieren sich im Gesundheitswesen immer mehr, gerade unter Pandemie-Bedingungen. Sie sind allerdings für alle Seiten eine Herausforderung: Für die Diagnostik, die Adhärenz, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und den Aufbau einer heilsamen Beziehung zwischen den medizinischen Professionen und Patient*innen. Welche Möglichkeiten gibt es, die digitale Begegnung verbindend und verbindlich zu gestalten?

In drei Vorträgen greifen Expert*innen am 14. April 2021 das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven auf. Angesprochen wird unter anderem die Rolle der zwischenmenschlichen Begegnung für eine menschliche Heilkunst sowie die Bedeutung des systematischen Einbezugs von Nutzer*innen digitaler Public-Health-Instrumente, am Beispiel SARS-CoV2. In einer nachfolgenden Diskussionsrunde werden weiterführende Fragen von den Expert*innen aufgegriffen. Sie sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich beruflich oder privat für das Thema interessieren.