02. November 2021 Was hat eine Einwanderungsgeschichte mit Corona zu tun?

 
Erstellt am 15.09.21 von Marcus Wächter-Raquet

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In Bremen ist seit der zweiten Corona-Infektionswelle das Infektionsgeschehen in den Stadtteilen ungleich verteilt. Insbesondere in strukturell benachteiligten Quartieren mit einem hohen Anteil von Menschen mit Einwanderungsgeschichte, liegen die Fallzahlen deutlich über dem bremischen Durchschnitt. Diese Tatsache birgt großes Konfliktpotenzial. Obwohl vielfach der Zusammenhang zwischen Arbeits- und Lebensbedingen und nicht das ethnisch konnotierte Fehlverhalten Einzelner als Ursache benannt wird, kommt es zu Schuldzuschreibungen und Stigmatisierung von zugewanderten und geflüchteten Menschen.

Im Rahmen der Diskussionsveranstaltung soll der Frage nachgegangen werden, wie sich die Corona-Pandemie auf das Leben von Menschen mit Einwanderungsgeschichte auswirkt. Mit Expertinnen und Experten möchten wir über Verzögerungen bei der Integration und dem Spracherwerb sowie den gesundheitlichen und (psycho)sozialen Folgen diskutieren. Zudem interessiert uns, wie die Menschen in den betroffenen Stadtteilen die Situation erleben. Was sind die Herausforderungen und welche Lösungswege wurden gefunden?

Teilnehmende:

  • Iman Al-Najar, Unterstützung im Quartier (UIQ) in der Grohner Düne
  • Dr. Florence Samkange-Zeeb, Sozialepidemiologin am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS
  • Bülent Aksakal, Gesundheitsfachkraft, LVG & AFS Nds. e. V.
  • Emmanuel Asare, African German Network Association AGNA e. V. Bremen

Moderation
Marcus Wächter-Raquet, LVG & AFS Nds. e. V.