Evaluation von Maßnahmen der Gesundheitsförderung praktisch umsetzen

Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung sind mittlerweile wichtige Bestandteile von Projekten und Maßnahmen im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention. Insbesondere die Evaluation von Projekten stellt Praktiker*innen im beruflichen Alltag jedoch oft vor große Herausforderungen. Kleinere Evaluationsstudien können aber durchaus in die Praxis integriert werden und können aufzeigen, was die angebotenen Aktivitäten und Maßnahmen tatsächlich bewirken. Aufgrund der hohen Nachfrage in den vergangenen Jahren, soll das Thema „Selbstevaluation“ erneut mit einem Workshop aufgegriffen und die bereits 2017 begonnene Workshopreihe zu Aspekten der Qualitätsentwicklung und -sicherung fortgesetzt werden.

In dem Workshop werden die Grundlagen der Selbstevaluation vermittelt, um die Teilnehmenden in die Lage zu versetzen, kleinere Evaluationsstudien durchzuführen. Im Zentrum steht die Frage, wie Ziele definiert werden müssen, damit sie messbar werden und so im Rahmen der Selbstevaluation überprüft werden können. Neben der Zielformulierung ist hier zudem die Bildung von Indikatoren von Bedeutung. Auch die Fragen, wie die Indikatoren erfasst werden können, wie einfache Fragebögen gestaltet werden und wo geeignete Instrumente zu finden sind, werden im Workshop bearbeitet.

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Inhalte

  • Qualitätsdimensionen in der Gesundheitsförderung
  • Die Bedeutung von Zieldefinitionen
  • Von der Zieldefinition zum Indikator
  • Methodik der Ergebnisevaluation
  • Ergebnisqualität

Referentin
Prof. Dr. Petra Kolip ist Professorin für Prävention und Gesundheitsförderung an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Zu ihren Schwerpunktthemen gehören die Evaluation und Qualitätsentwicklung in Prävention und Gesundheitsförderung.