Gut gemeint ist noch nicht gut gemacht! Kriterien aus der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung und Prävention verstehen und anwenden

Die Good Practice-Kriterien sollen kommunale Multiplikator*innen sowie Fachkräfte aus den Lebenswelten Kita, Schule, Kommune etc. unterstützen, qualitätsgesicherte Projekte und Maßnahmen im Rahmen einer soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung und Prävention zu planen, umzusetzen und zu evaluieren.

Im Jahr 2018 haben wir mit dem Qualifizierungsangebot von Lernwerkstätten zu ausgewählten Good Practice-Kriterien gestartet. Aufgrund der großen Nachfrage möchten wir diese auch im Jahr 2019 weiteren Interessierten zugänglich machen.

Die Good Practice-Kriterien Niedrigschwellige Arbeitsweise und Empowerment sind zentrale Voraussetzungen für die Ermöglichung von Partizipation. Damit die Menschen, um die es geht, erreicht und gehört werden können. Sie werden daher in dieser Lernwerkstatt betrachtet:

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Eine niedrigschwellige Arbeitsweise zeichnet sich dadurch aus, dass mögliche Zugangshürden aus Perspektive der Zielgruppe mitgedacht und umgangen werden, sodass Angebote der Gesundheitsförderung und Prävention für diese Personengruppen passgenau und leicht zugänglich gestaltet werden. Dabei empfiehlt es sich, die Zielgruppen bei der Gestaltung von Zugängen zu beteiligen, um die Hürden bedarfsgerecht erfassen und umgehen zu können.

Empowerment meint die Befähigung von Personen bzw. -gruppen zur selbstbestimmten Gestaltung ihres Lebens und ihrer Lebenswelt. Es ist wichtig, die Ressourcen und Fähigkeiten der Personen individuell bzw. der Personengruppen gemeinschaftlich zu entdecken und zu fördern. Dabei sind immer auch die vorhandenen Rahmenbedingungen der jeweiligen Personen bzw. -gruppen mitzudenken. Empowerment ist ein Prozess, der für eine gelingende Teilhabe Voraussetzung ist.

Zur Veranschaulichung der Kriterien werden zusätzlich kommunale Praxisbeispiele eingeladen.

Input Grundlagen
Input Niedrigschwellige Arbeitsweise
Input Empowerment
Praxisbeispiel Schatzsuche
Praxisbeispiel Interkulturelle Pflegelotsen

Input und Moderation
Sophia Gottschall, Eva-Magdalena Thalmeier und Theresa Vanheiden, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.