Was zeichnet Beratungen von Familien mit chronisch kranken Kindern aus, was sollte beachtet werden und wie kann eine gute Unterstützung aussehen?

Oft treffen Beratende auf Familien am Rande der Belastungsgrenze, sodass eine sehr gewissenhafte und individuelle Aufklärung über bestehende Entlastungsmöglichkeiten elementar ist. Herausfordernd sind dabei die seltenen und oft unbekannten Krankheitsbilder der Kinder und Jugendlichen und die zeitliche Planung der Einsätze, welche durch die langen Kindergarten- und Schulzeiten beeinflusst werden.

In dieser Fortbildung werden zunächst die gesetzlichen Regelungen beleuchtet und als Basis gelegt. Im weiteren Verlauf sollen Hemmschwellen gegenüber den Familien und den betroffenen Kindern und Jugendlichen abgebaut werden. Unterstützend kann hierbei auch ein vertiefendes Fachwissen sein, was den Beratenden an die Hand gegeben wird. Weiter ist die Gewährleistung einer individuellen Zeitplanung und der Umgang mit Wünschen und Ansprüchen der Eltern, die sich von den Vorgaben der Beratungseinsätze unterscheiden, ein Thema. Ergänzend hierzu werden wirtschaftliche Aspekte und eine wirtschaftlichere Ausrichtung des Arbeitens forciert.

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Ort
Prinzenstraße 1, 30159 Hannover, 2. OG
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e. V.

Uhrzeit
10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Arbeitsweise
Fachlicher Input, Erfahrungsaustausch, Fallbeispiele

Zielgruppe
Führungs- und Pflegefachkräfte in der ambulanten Kranken- und Kinderkrankenpflege, Mitarbeiter*innen aus Pflegestützpunkten und Beratungseinrichtungen

Dozentin
Dörte Deiters-Bartsch, Kinderkrankenschwester, Geschäftsführerin, Pflegedienstleitung, Qualitätsmanagementbeauftragte

Teilnahmegebühr
195 Euro (inkl. Getränke und Mittagessen)

Anmeldeschluss
26. Januar 2020