12. Netzwerktreffen der Sozialpsychiatrischen Dienste

Die Auswirkungen der diesjährigen Corona-Pandemie haben in den letzten Monaten auch die Rahmenbedingungen und Tätigkeiten der Sozialpsychiatrischen Dienste (SpDi) maßgeblich beeinflusst. In extremen Fällen wurde der gesamte SpDi dem Infektionsschutz unterstellt und so weitgehend aufgelöst. Andernorts wurde dem SpDi eine systemrelevante Funktion in der Versorgung/ Betreuung schwerer psychisch beeinträchtigter Menschen zuerkannt, was vor Abzug personeller Ressourcen schützen sollte. In manchen Regionen wurden unter Verweis auf die Kontaktbeschränkungen sämtliche Betreuungsangebote eingestellt, in anderen Regionen entwickelten die SpDi und die Anbieter von Eingliederungshilfen kreative Ansätze um trotz der Corona-Beschränkungen Betreuungskontakte zu ermöglichen.

Diese verschiedenen Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Erfahrungen der einzelnen SpDi im Umgang mit der Corona-Pandemie ausfallen.

Bei unserem diesjährigen digitalem Netzwerktreffen Nord möchten wir ein Forum des Austausches über die bisherigen Erfahrungen bieten, aber vor allem auch Ansätze für die Bewältigung zukünftiger pandemischer Krisen entwickeln.

Veranstaltungsflyer >>

Programm

09:00 Uhr | Ankommen und Anmeldung

09:15 Uhr | Begrüßung

09:25 Uhr | SpDis in der Krise unter Corona-Bedingungen: Ein Blick in den Norden

  • Eutin, Schleswig-Holstein, Klaus Petzold
  • Bremerhaven, Heiko Heißenbüttel
  • Hamburg, Christina Hahn und Sarah Duensing
  • Uelzen, Niedersachsen, Folke Sumfleth

10:05 Uhr | Pause

10:20 Uhr | 1. Gruppenarbeitsphase: Arbeiten in Zeiten der Krise

11:30 Uhr | Mittagspause

12:30 Uhr | Ergebnisvorstellung

12:45 Uhr | 2. Gruppenarbeitsphase: Der SpDi der Zukunft

13:25 Uhr | Pause

13:40 Uhr | Erfahrungen aus der Krise

14:00 Uhr | Berichte aus den Bundesländern jenseits Corona

15:00 Uhr | Veranstaltungsende