In der Coronapandemie werden in Sozialen Netzwerken und Messengern mit Falschnachrichten und Verschwörungsmythen Stimmung gemacht und Desinformation erzeugt. Die Auswirkungen sind gravierend, werden doch Unsicherheiten und Ängste geschürt, wichtige Maßnahmen der Infektionsprävention und -kontrolle in Frage gestellt und somit die Gesundheit vieler Menschen gefährdet.

Wie erkennt man Fake News und Verschwörungsmythen und wo kommen wir mit ihnen in Berührung? Wer produziert sie und mit welcher Motivation? Welche Manipulationsmethoden nutzen Querdenker*innen und Coronaleugner*innen? Wie kann man Fake News entgegentreten und welche Instrumente können Multiplikator*innen im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen nutzen, um in ihrer Arbeit gezielt auf Desinformation und Falschmeldungen aufmerksam zu machen?

Anhand von Beispielen und praktischen Übungen werden Methoden vorgestellt, mithilfe derer Fake News enttarnt werden können. Im Fokus stehen hierbei journalistische Grundtechniken wie Quellenkritik, Faktenchecks, Bildrecherchen und Aktualitätsbestimmungen. Webseiten und Recherchegruppen werden vorgestellt, die Falschmeldungen systematisch enttarnen und veröffentlichen.

Der Workshop richtet sich an Vertreter*innen aus dem Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich (z. B. Quartiersmanager*innen, Mitarbeitende von Mehrgenerationenhäusern, Mütterzentren oder auch anderen Beratungseinrichtungen) vornehmlich aus Bremen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Informations- und Qualifizierungsangebot zur Covid-19-Pandemie für Bremer Stadtteile (IQ-Covid)“ statt.

Referent
Hans-Peter Dürhager ist Medienpädagoge und politischer Bildner. Er bietet Workshops, Seminare und Fortbildungen für unterschiedlichste Dialoggruppen im Themenspektrum „Hate Speech und Fake News“ an.

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