In den letzten Jahrzehnten hat sich ein Trend in der Form entwickelt, dass immer mehr Menschen in Institutionen ihren letzten Lebensweg verbringen. Für die Teams vor Ort hat das die Konsequenz, dass sie sich immer öfter mit sterbenden, leidenden und trauernden Menschen befassen müssen. Hier gilt es einen professionellen Weg zu finden, um diese existenziellen Erfahrungen im Team verarbeiten und bewältigen und die Menschen in ihrer letzten Lebensphase würdigend begleiten zu können.

Das hier bezeichnete Seminar stellt den Teilnehmer*innen bewährte Ansätze aus der Praxis der Hospizarbeit und Palliative Care vor. Diese lassen sich gut auch in bestehende Strukturen der Alten- und Krankenpflege überführen.
Voraussetzung hierfür ist, dass Mitarbeiter*innen die Bedürfnislage sterbender und trauernder Menschen kennen und unterstützen können. Zudem ist es aber auch wichtig, die eigenen Bedürfnisse für das eigene Lebensende zu ergründen und benennen zu können.

Schwerpunkte

  • Bedürfnislage sterbender Menschen
  • Bedürfnislage trauernder Mensch
  • Palliative Infrastruktur ergründen und nutzen
  • Wie viel Tod verträgt ein Team? Hilfen für Helfende
  • Eigene palliative Strukturen aufbauen und implementieren

Veranstaltungsflyer >>

 

Dozent
Stephan Kostrzewa, exam. Altenpfleger, Dipl. Sozialwissenschaftler, Fachpfleger Palliative Care, Fachbuchautor, Podcaster und Inhaber des Instituts für palliative und gerontopsychiatrische Interventionen

Anmeldeschluss
29. Juni 2021

Veranstaltungsort
Tagungshaus St. Clemens
Platz an der Basilika 3, 30169 Hannover
(Zugang vom Kirchplatz der Basilika St. Clemens)

Teilnahmegebühr
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Verpflegung
Mittagessen und Getränke sind inklusive.