Krisen und krisenartige Situationen können an vielen Stellen sowohl im individuellen wie auch im gesamtgesellschaftlichen Leben und Erleben immer wieder auftreten. Für nicht wenige Menschen gehören die aktuellen Zeiten dazu – und betroffen ist dabei potenziell die gesamte Gesellschaft.

Hier ist zunächst die in 2020 aufgetretene und seitdem andauernde Corona-Situation mit all ihren Phasen und Facetten zu nennen, welche sich nun seit Anfang 2022 auf die Situation des Krieges gegen die Ukraine erweitert. So unterschiedlich beide Kontexte auch sein mögen, ihnen gemeinsam scheint jedoch das Empfinden einer veränderten gesellschaftspsychologischen Realität mit überwiegend schlechten Nachrichten und erweiterten Herausforderungen zu sein.

Die Fachtagung nimmt verschiedene Aspekte betroffener Menschen (direkte Betroffenheit, Miterleben, Wahrnehmen, Abgrenzung, …) in den Blick und fokussiert aus professioneller Sicht zwei Aspekte: Handeln und Ambivalenz.

Damit soll der Zielgruppe der Veranstaltung - Expert*innen im Bereich psychologischer Beratung und insbesondere Mitarbeitende in Beratungsstellen - eine Hilfestellung für ihr tägliches Resilienz stärkendes Handeln mit Klient*innensystemen vor der Folie der oben benannten Krisensituationen an die Hand gegeben werden. Dabei sollen insbesondere die von einer spezifischen Ambivalenz geprägten Fragen diskutiert werden, so etwa die Widersprüche zwischen Handlungsimpulsen und Ohnmachtsgefühlen im Kriegskontext oder jene von verordnetem Abstand halten/Nicht-Handeln und Verantwortung für Hilfsbedürftige. Auch die Genderdimension soll mitdiskutiert werden.

Die Fachtagung wird von der AG Gender und Depression des Bündnisses gegen Depression in der Region Hannover organisiert.

Veranstaltungsflyer >>

Programm
ab 09.15 Uhr | Digitales Ankommen

09.30 Uhr | Begrüßung und technische Hinweise

09.40 Uhr | Grußwort

Beate Schacht, AG Gender und Depression des Bündnisses gegen Depression in der Region Hannover

09:50 Uhr | Schlechte Nachrichten in Krisenzeiten – was machen sie mit uns und was können wir tun?

Ronja von Wurmb-Seibel, Bestseller-Autorin und Journalistin

Diskussion

10.30 Uhr | Pause

10.45 Uhr | Förderung von Resilienz für Beratende und im Beratungsprozess

Prof. Dr. Andrea Goll-Kopka, Lehrtherapeutin für systemische & psychodynamische Therapie und für Tanz- und Bewegungstherapie, Supervisorin

Diskussion

11.25 Uhr | Pause

11.45 Uhr | Resilienz und Entlastung in belastenden Zeiten: Austausch über die eigene Beratungsarbeit

Kleingruppenarbeit

12.30 Uhr | Impressionen der Tagung und Zusammenfassung

13.00 Uhr | Ende der Veranstaltung

Moderation:
Dr. Diana Ahrens, Systemische Beratungspraxis Lebenswege,
Prof. Dr. Andreas Eickhorst, Hochschule Hannover


Ort
Via Zoom-Online-Fortbildung

Die Zugangsdaten übermitteln wir Ihnen spätestens 24 Stunden vor Beginn der Online-Fortbildung. Die Materialien erhalten Sie ebenfalls per E-Mail.


Uhrzeit
ab 09:15 Uhr bis 13:00 Uhr


Teilnahmegebühr

30 Euro  (ermäßigt 15,00 Euro)


Anmeldeschluss
17. Juni 2021

 

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