16. Juni 2020 Sinn – oder Unsinn? Wahnhaftes Erleben im Alter

 
Erstellt am 04.02.20 von Tanja Sädtler

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Prinzenstraße 1, 30159 Hannover

Wahnsymptome können unterschiedliche Ursachen haben. Bei dementiellen Erkrankungen kommen sie zum Beispiel häufig als Begleiterscheinung vor. Die betroffenen Personen halten an ihrer Überzeugung fest, das tun sie auch dann, wenn diese im Widerspruch zur Wirklichkeit, zu eigenen Erfahrungen oder zum Urteil der Mitmenschen steht. Die Symptome des Wahns können beteiligte Personen – Bezugspersonen und Pflegekräfte – stark verunsichern. Die Unmöglichkeit mit der erkrankten Person auf einer "realen" Ebene zu kommunizieren macht zunächst ratlos. Es entstehen Fragen wie:

Darf ich sagen wie es wirklich ist? Darf ich Lügen – soll ich mitmachen? Was geht in den Menschen vor?

Der Versuch eine Vorstellung für das Erleben und Fühlen der erkrankten Menschen zu entwickeln, ermöglicht eine wertschätzende Grundhaltung gegenüber den Betroffenen einzunehmen. Im Fokus steht dabei die Frage, ob Wahn für die Personen auch einen Sinn haben kann?

In der Fortbildung wird das Krankheitsbild "wahnhafte Störungen" differenziert betrachtet. Es werden auslösende Erkrankungen, Symptome und medizinische Behandlungsmöglichkeiten dargestellt. Um mehr Sicherheit in der Kommunikation mit Betroffenen zu erlangen, werden den Teilnehmenden Tipps und Grundkenntnisse vermittelt.

Parkhäuser in der Nähe der Prinzenstraße / des Hauptbahnhofs >>

 

Ort
Prinzenstraße 1, 30159 Hannover (2. OG)

Uhrzeit
10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Dozenten
Carolin Teller, B.Sc. Psychologie
Michael Baumgart, Dipl. Sozialpädagoge

Teilnahmegebühr
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Maximal 3 Anmeldungen pro Einrichtung.

Verpflegung
Mittagessen und Getränke sind inklusive.

Anmeldeschluss
01. Juni 2020